Gepostet von am 29. Oktober 2014 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Heute habe ich Zeit meine Ausrüstung für Nepal zu testen. Also Zelt, Isomatte und Daunenschlafsack in den Rucksack und raus in die Natur.

Außerdem habe ich noch die Kamera, das MacBook und das Stativ dabei.

Ich wünschte mir zwar eine klare kalte Nacht, aber Regen ist auch okay. Naja ich könnte es ohnehin nicht ändern.

Der Zeltaufbau ging Dank der LED-Stirnlampe trotz Dunkelheit relativ flott von statten. Wichtig für einen guten Schlaf ist nicht nur eine gute Isomatte, die vor aufsteigende Kälte und Auskühlen schützt, sondern auch das Terrain auf der das Zelt steht. Eben und leicht abschüssig sollte es sein.

Mein Zelt steht

Mein Zelt steht

Einen kleinen Karabinerhaken werde ich mir dann doch noch besorgen, um meine Stirnlampe als "Deckenleucht" in eine Öse einhängen zu können. An der Stelle, wo ich die Nacht über meine Brille positionierte.

Meinen Rucksack legte ich seitlich neben mir, der Platz im Zelt war ausreichend. Bei trockenem Wetter kann er auch unter das Vorzelt der Persenning gelegt werden, dort hatte ich meine Schuhe abgestellt.

Eine weitere Überlegung Wert scheint mir auch die Position der Isomatte. Unter den Unterbodenschutz vom Zelt, dazwischen oder doch lieber in das Zelt. Ich habe festgestellt, dass ich eher ein Rotor denn ein Stator bin und dabei immer versuche das Zelt mitrotieren zu lassen. Dies möge man sich bildlich vorstellen, lustig, lustig. Ich denke, die Isomatte ins Zelt zu holen wäre eine sinnvolle Option.

Der Daunenschlafsack erfüllt seine Funktion wie erwartet, er hält mollig warm. Meine Jacke habe ich zum Kopfkissen umfunktioniert, denn warm wird es im Schlafsack nur, wenn der Körper auch ausreichend Wärme darin abgeben kann.

gemütliches Ambiente

gemütliches Ambiente

Wieviel Wärme ich produzieren kann, stellte ich am Morgen fest. An der Innenseite der Persenning bildete sich Kondenswasser. Das Zeltmaterial lässt zwar kein Wasser rein, aber auch keines hinaus.

In technischer Hinsicht stellte ich fest, dass das Übertragen der Fotos von meiner Canon 5D auf das MacBook scheiterte. Die Ursache dieses Problems werde ich die kommenden Tage ermitteln. Des weiteren warum das Programm qDslrDashboard plötzlich unvermittelter Dinge abstürzt.

Alles in Allem zeigte sich, dass mit einem Vorabtest durchaus Schwachstellen und Probleme ermittelt werden können; spätestens im Himalaya hätten diese mich dann kalt erwischt.

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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