Gepostet von am 15. Oktober 2013 in privates | Keine Kommentare

Heute Abend verlasse ich Varanasi. Doch bevor es losgeht, werde ich noch gemütlich frühstücken.

Gegen Mittag checke ich aus und lass mich anschließend zum Bahnhof Mughal Sarai auf der anderen Seite des Ganges bringen.

Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, noch ein paar Fotos vom Fenster aus zu machen, bis ich schließlich entdeckt wurde.

Blick aus dem Zimmerfenster

Blick aus dem Zimmerfenster

Ein Zimmer zur Straße war leer und so nutzte ich diese Gelegenheit, die verregnete Straße zu fotografieren, wo sich der Verkehr allerdings in Grenzen hielt.

Blick auf die Straße

Blick auf die Straße

Wie schon bei der Ankunft, werde ich wohl auch diesmal keinen Dropdriver haben und vorstrecken müssen.

Scheinbar ist bei der Organisation etwas schiefgegangen, denn die Citytour und das Boatriding fanden nicht statt.

Angesichts des regnerischen und zum Teil stürmischen Wetters konnte ich darauf allerdings verzichten. Fakt ist aber, dass ich diese Sachen vorab bezahlte und in Delhi angekommen, mit dem Tourismus Office ein klärendes Gespräch führen werde.

Um 19:47 Uhr fahre ich knapp zwölf Stunden lang in das 785 Kilometer entfernte Delhi.

Update: Die Fahrt vom Hotel zum Bahnhof könnte man Querfeldein-Cross-Rennen bezeichnen, so ausgeschlagen waren die Straßen.

Aktuell sitze ich im Warteraum und werde von Reisenden ausgefragt. Darauf muss man sich einstellen, denn die Inder sind sehr unbefangen und sehr neugierig.

Auch sehr interessant die Bahnhofsansagen. Ich hoffe man kann etwas verstehen.

 

Auch wenn es regnete, schnell noch die Elektrolokomotive der Indian Railway fotografiert.

Elektrolokomotive

Elektrolokomotive

Update 2: Der Zug kam mit 40 Minuten Verspätung an. Ich sitze jetzt mit einem Eisenbahningenieur und seiner Familie aus Kolkata im Abteil und essen gemeinsam zu Abend.

Seine Frau unterrichtet Politikwissenschaften an der High-School und er baut die Elektrolokomotiven der Indian Railway.

Außerdem gab er mir noch einen Tipp mit auf dem Weg, niemals von Fremden eine Einladung zum Essen annehmen, es könnte vergiftet sein, um Touristen leichter ausrauben zu können.

Damit nun ab in die Koje.

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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