Gepostet von am 4. April 2008 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Ich habe mir gerade den Artikel "Die Olympischen Fesselspiele" der Süddeutschen Zeitung durchgelesen, woraus bei wildbits.de im Artikel: "China, mal wieder" stellenweise zitiert wurde.

Wenn ich in der SZ

An Chinas Umerziehungslager, die Laojiao, in denen einer verschwinden kann, ohne je einen Anwalt oder ein Gericht gesehen zu haben. An die Elektroschocks, die Verbrennungen, die Insassen dort widerfahren. An die jährlich etwa 8000 Hingerichteten. […] Nach ihrem Tod werden den Hingerichteten Organe entnommen und für Transplantationen verwendet.

lese, dreht sich mir der Magen um.

Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass die Sportler in China nichts oder nur sehr wenig ausrichten können. Wie soll man mit solchen ideologisch verblendetet Menschen reden, wenn sie sich so über die Tibeter äußern:

Warum reden wir überhaupt? Separatistischer Müll sollte getötet werden. Und wenn wir eines Tages Demokratie haben, dann will ich die Nationalisten an der Macht sehen.

Ich erkenne Parallelen mit dem Faschismus und der Judenvernichtung. Das hatten wir alles schon mal und auch die Ignoranz des IOC, 1936 und jetzt 2008. Wie sich die Geschichte wiederholt.

Einfach nur erbärmlich das Ganze. Der größte Fehler des IOC war es, die Olympischen Spiele an China zu vergeben.

Damit dürfte Olympia wohl endgültig ihre Unschuld und China den Respekt vor der Welt verloren haben.

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Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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