Schwarzes Loch

Gepostet von am 19. Januar 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Ich flog durch's Weltall
und man ahnt es,
ich traf ein Loch,
ein großes schwarzes.

Kam ihm zu nahe,
kein entrinnen,
ich stürzte ab
und sah's von drinnen.

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Blechlawine

Gepostet von am 11. Januar 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Die Harmonie
der weißen
Scheinwerfer
und
roten Rücklichter,
der sich endlos
hinwälzenden
Blechlawine
auf der Autobahn,
werden durch
zwei aufblitzende
blaue Lichter
jäh unterbrochen.

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Gefallen

Gepostet von am 7. Januar 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Die Asche
meiner Seele
stürzt
auf den
rissigen,
zynisch grau
wirkenden Beton
des Lebens
und
hinterlässt
einen Abdruck
meines
introvertierten
Daseins.

Entglitten
in die
Bedeutungslosigkeit.

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Duft der Zärtlichkeit

Gepostet von am 6. Januar 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Über mir
schwebt
der Duft
Deines Körpers,
getragen von
Deiner
Zärtlichkeit.

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Schizophrenie des Seins

Gepostet von am 26. Dezember 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Mein Gesicht
tief im Mantel
der Einsamkeit
vergraben,
ziehe ich
durch die Straßen.

Bunte Fenster
der Freude
durchbohren
mein Herz
mit dem
Licht der Hoffnung.

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Schatten

Gepostet von am 23. Dezember 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Ich gehe durch
die Nacht
und die Schatten
meinerselbst
verfolgen mich.

Sehe ich mich um,
sind sie
verschwunden,
denn sie existieren
nur in meinen
Augenwinkeln.

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Heilige Bildungsumnachtung

Gepostet von am 20. November 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Nun liebe Kinder gebt fein acht,
ich hab Euch etwas mitgebracht.
Ein Kohlestück für die kleine Lisa,
denn sie ist, so sagt es PISA,
dumm wie Stulle, Bohnenstroh,
ihre Eltern gar nicht froh.

Auch der Peter dieser Bengel,
ist kein reiner Unschuldsengel.
Seine Zukunft seh' ich trübe,
hat er nichts in seiner Rübe.
Nur wer lernt hat großes Glück,
bekommt er dann kein Kohlestück.

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Wolkenspiele

Gepostet von am 10. November 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Leuchtend
weiße
Wolkenfetzen
treiben über den
azurblauen
Himmel.

Das
Weiß
wird nur
ab und zu
von düsterem
Grau
unterbrochen.

Leichtigkeit
umarmt
Schwermut.

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Hektik

Gepostet von am 29. Oktober 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Die Leute laufen hektisch
den Gehweg auf und ab.
Sie rennen in der Eile
sich um, denn Zeit ist knapp.

Es kommt was kommen musste,
ein Herz das macht nun schlapp.
Bei all der vielen Hektik,
geht es mit ihm bergab.

Drum hört was ich Euch sage,
denn sonst werdet Ihr bestraft,
Hektik bringt Euch nichts Gutes,
in der Ruhe, da liegt die Kraft.

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ausbrechen

Gepostet von am 24. Oktober 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

geborenwerden
wachsen
indenkindergartengehen
spielenundlachen
eingeschultwerden
schreibenlesenundrechnenlernen
schulabschluss
berufsausbildung
führerscheinmachen
arbeitenundgeldverdienen
wehrdienstleisten
mauerfall
wiedervereinigung

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