Deutschland, ein Trauerspiel – #bloggerfuerfluechtlinge

Gepostet von am 29. August 2015 in lyrische gedichte, politisches | Keine Kommentare

Oh Deutschland, oh Deutschland, was ist bloß gescheh’n,
ich habe Dich sterben, Dich fallen geseh’n.

Von Nazis bist Du zur Schlachtbank verkommen,
hast Millionen Menschen das Leben genommen.

Hast Dich erhoben aus Asche und Trümmern,
weil Nationen Dir halfen, sich um Dich kümmern.

Für viele die Heimat, ein buntes Land,
erstrahlst Du heute im neuen Gewand.

Die Menschen fliehen vor Zerstörung und Krieg,
ihre Flucht oft tödlich, der Deutsche er schwieg.

Doch nun brennen Häuser, ergießt sich der Hass,
vom rassistischen Mob ohne Unterlass.

Ich werd’ die Stimme erheben, nicht länger schweigen,
ich beziehe jetzt Stellung und will das auch zeigen.

Oh Deutschland, oh Deutschland, was ist bloß gescheh’n,
ich will Dich nicht sterben, Dich fallen seh’n.

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Klarheit des Morgens

Gepostet von am 25. Februar 2012 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Ruhe.

Auf der nass glänzenden Straße
hüpfen Amseln auf und ab.

Sie singen ungehört ihr Lied.

Die Luft ist klar.

Mein Kopf ist frei von
abgestandenen Gedanken.

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Von der Gesellschaft vergessen

Gepostet von am 12. Dezember 2011 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Der Tag ist noch jung.

Nachtschwärmer liegen müde
auf dem Boden des Bahnhofs.

Abseits in der Ecke,
am Rand dieser vor sich hindösenden Gesellschaft,
stehst Du in Deinen völlig abgewetzten Kleidern.

Dein Leben trägst Du in zerschlissenen Plastiktüten mit Dir herum.

Ich sehe,
wie Du ein weggeworfenes Brötchen aufhebst,
anschließend mit einem prüfenden Blick schaust,
ob es vielleicht jemand gesehen hätte.

Du willst Dir Deine Würde bewahren,
wendest Dich ab und isst es hastig auf.

Und ich stehe in Mitten dieser Gesellschaft
und schäme mich Teil dessen zu sein,
die Dich vergessen hat.

Bedrückendes Gefühl.

Ich kaufe ein Salamibrötchen,
gehe zu Dir herüber,
drücke es Dir in die Hand,
sage: „Für Dich."
und sehe den Glanz in Deinen Augen.

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Vorbei

Gepostet von am 13. Januar 2011 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Grauer Split,
der vor
Tagen
noch seinen
Zweck
erfüllte,
vermengt sich
mit
schmutzigen
Schnee
zu einer
unansehnlichen
Masse.

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Vergangener Tag

Gepostet von am 13. Oktober 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Die untergehende
Sonne
taucht den
Abendhimmel
in orangenes
Licht.

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Bahn der Träume

Gepostet von am 12. Mai 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Die Bahn
der Träume
ist verspätet
und
der kalte Schwall
der Realität
wirbelt mir
durch das
Gesicht.

Aus dem
Tunnel der
Undeutlichkeit
tauchen
zwei strahlende
Scheinwerfer auf.

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Rapsfeld

Gepostet von am 3. Mai 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Auf endlos
weiten Feldern
erblüht in
gelber Pracht
der Raps.

Sein Leuchten
ist so intensiv,
als stünde er
mit der
Sonne
im Wettstreit.

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Lichtgefluteter Nebel

Gepostet von am 23. März 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Der vom
Morgenlicht,
im grellen Weiß
erstrahlende
Nebel,
hüllt den
kahlen verwitterten
Fels ein
und
lässt ihn
ab und zu
als graue
Silhouette
hervorschauen.

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Morgen im Winter

Gepostet von am 14. Februar 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Sonntag früh.

Stille.

Langsam wird
es hell
und
das erste Licht
des Tages
steigt hinterm
Horizont
hervor.

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Tag und Nacht

Gepostet von am 28. Januar 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Das Licht der Sonne hat gewebt,
den neuen Tag, der sich erhebt.
Sein Glanz erstrahlt mit aller Macht,
bis er verblasst, es kommt die Nacht.

Die Nacht sie frisst des Tages Schein,
es soll für alle dunkel sein.
So ist der Wechsel alle Zeit,
des Menschen ständiges Geleit.

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