Gepostet von am 15. Dezember 2014 in privates | Keine Kommentare

Bin heute wieder um sechs Uhr aufgestanden und das Wifi funktioniert immer noch nicht. Der Neustart des Routers hat auch nichts gebracht. Ich hoffe nur, dass bis heute Abend wieder alles läuft.

Zumindest habe ich mich mit einem Angestellten unterhalten und er hat mich darüber aufgeklärt, dass hier in Gangtok in der Gurung Sprache gesprochen wird und man es nicht so gerne hört, wenn man Nepali spricht.

Ich habe ihn gebeten, etwas in seiner Sprache zu sprechen. Der Satz "Ich habe kein Geld.", heißt "Ma Sakchang ma'ala."

Nach dem Frühstück, es gab vegetable Sandwiches, Cornflakes, Masalatee und Apfelsaft sowie Mango- und Melonenstücke, werde ich mir fix ein USB-Kabel kaufen und dann mit dem Taxi nach Rumtek fahren.

Während der Fahrt durch Gangtok wurden wir zu einem kurzen Stopp gezwungen, da uns der Chief Minister of Sikkim, Pawen Kumar Chamling, mit Polizeieskorte überholte.

Danach ging es zur Rumtek Monastery und zur Golden Stupa. Auf dem Weg dorthin, hielten wir kurz am Shanti Viewpoint. Von hier oben aus kann man nicht nur über Gangtok blicken, sondern auch auf die schneebedeckten Gipfel des Himalaya.

Der Eintritt in das Kloster kostet 10 INR. Der 16. Karmapa Rangjung Rigpae Dorje floh 1959 mit einem Gefolge von über 160 Lamas, Mönchen und Laien von Tibet über Bhutan nach Sikkim. Damit wollte er der Zerstörung der Lehren des tibetischen Buddhismus zuvorkommen. Er wählte Rumtek als seinen neuen Sitz aus, baute das verfallene Kloster neu auf und errichtete oberhalb des das neue Kloster Rumtek.

Rumtek Monastery

Rumtek Monastery

Der 16. Gyalwa Karmapa weihte 1966 das neue Kloster ein. Oberhalb des Klosters wurde am 4. Juni 1987 von Jamgon Kongtrul Ringpoche und Goshir Gyaltsab Ringpoche das Karma Shri Nalanda Institute, die Klosteruniversität für höhere buddhistische Studien gegründet.

Malerei

Malerei

Der Innenhof der Rumtek Monastary.

Der Ausflug zum Botanischen Garten ganz in der Nähe der Monastery fiel eher ernüchternd aus. Der Garten macht den Eindruck, als sei er sich selbst überlassen und ist leider sehr vollgemüllt.

Die holprige Fahrt über Schlamm- und Steinpisten zum Banjhakri Waterfall brachte nicht nur das Auto, sondern auch mich an die Grenze der Belastbarkeit. Der Eintritt kostete 50 INR und für meine beiden Kameras musste ich zusätzlich jeweils 10 INR berappen. Hätte ich sie erst im Park aus dem Rucksack geholt. So beeindruckend, wie er von den Einheimischen geschildert wird, war der Wasserfall nun auch wieder nicht. Das Geld kann man also getrost sparen.

Anschließend besuchte ich Ganesh Tok, von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über Gangtok.

Hier das Panorama dazu.

Ganesh

Ganesh

Danach stattete ich dem Hanuman Tok noch einen Besuch ab.

Hanuman

Hanuman

Mit diesen Eindrücken ging es zurück zum Hotel.

Artikel getaggt mit , , , , , ,

Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.