Gepostet von am 4. Dezember 2014 in privates | Keine Kommentare

Heute bin ich um sieben Uhr aufgestanden.

Nach dem Vegetable Omelette und einer Tasse Milchtee, hat mich Angs Enkeltochter in Beschlag genommen und wir haben aus einem Schulheft englische Zahlen und Wörter gelernt.

Ich habe ganz nebenbei auch die Zahlen von 0 bis 10 in Nepali schreiben gelernt, naja zumindest versucht. Das nepalesische Alphabet besteht aus 36 Buchstaben, die mit weiteren 11 Zeichen kombiniert werden können, um so deren Aussprache zu verändern.

Hier ein Beispiel zum Buchstaben ट (gesprochen: to) mit seinen 11 Kombinationen:

टा (ta)
िट (ti – kurz gesprochen)
टी (ti – lang gesprochen)
टु (tu – kurz gesprochen)
टू (tu – lang gesprochen)
टे (te)
टै (teu)
टो (to)
टौ (tau)
टं (tom)
टः (to)

Außerdem hat mir Ang eine Tüte getrockneter Mosut mitgebracht, ich bin verrückt nach diesem Duft.

Gegen halb zehn brechen wir in Richtung Lukla auf. Es geht noch einmal kräftig aufwärts. Eine Stunde später sind wir wieder in der Mountain L. Sherpa Lodge. Kurz die Sachen verstauen und dann den örtlichen Markt besuchen. Hier kann man von Sachen über Töpfe bis hin zu Gewürzen fast alles kaufen.

Markt in Lukla

Markt in Lukla

Für 100 NPR decke ich mich mit einer Tüte Erdnüsse ein, dessen Inhalt jedoch zum größten Teil im Mund von Angs Enkeltochter verschwindet. Was für ein kleiner Wirbelwind.

Ansonsten lasse ich den Tag ruhig angehen. Ich gehe gemütlich durch Lukla und gönne mit in der European Bakery & Cafe ein Stück Apfelkuchen und einen Cappuccino.

Das Wetter ist heute nicht so berauschend, es hat sich früh abgekühlt und über Lukla hängt eine dichte Wolkendecke. Ich sehe im Moment auch keine Flugzeuge starten oder landen. Gut, dass ich erst in sechs Tagen nach Kathmandu zurückfliege.

Ang bietet mir einen Schluck Tongba zum probieren an, aber irgendwie schmeckt es mir nicht so. Rakshi schmeckt wesentlich besser. Rakshi wird aus Reis hergestellt und ist vergleichbar mit Sake. Geiles Gesöff.

Am Abend sitzen Pasang und Ang bei Rum-Cola und ich bei einem nepalesichen Everest Premium Lager Beer gemütlich zusammen und feiern den erfolgreichen Abschluss der Tour.

Abschließend gibt es zum Abendessen MoMo’s und Milchtee.

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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