Gepostet von am 20. Februar 2008 in politisches | 5 Kommentare


Nichts ist beständiger als der Wandel.

habe ich erst kürzlich irgendwo gelesen. Wohl wahr.

Das musste jetzt auch Kubas Staatschef Fidel Castro erfahren. Der ist nach 49 Jahren Amtszeit endlich zurückgetreten. Als wahrscheinlichster Führer gilt Raúl Castro, der Bruder Fidels.

Was dieses Land eigentlich am dringendsten braucht, sind Reformen in Wirtschaft und Politik. Das es in Kuba zu ernsthaften Veränderungen kommen wird, bezweifel ich.

Das kommunistische Regime ist einfach zu alt, zu verknöchert, schwelgen lieber in Erinnerungen an alte Zeiten und bemerken nicht, dass der Sieg über den Imperialismus längst verblasst ist.

Unter den jungen Kubanern brodelt es, Meinungen werden immer öfter frei geäußert und so wird sich die Geschichte wohl wiederholen. Die DDR und die Sowjetunion sind auch von ihr eingeholt worden.

Wie sagte es Gorbatschow zutreffend:

Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.

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Oliver Konow
Ich bin 52 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

5 Kommentare

  1. Icon Welt
    21. Februar 2008

    Auf jeden Fall: Änderung tut Not. Aber: gute medizinische Versorgung + Alphabetisierung.

  2. Icon Oliver
    21. Februar 2008

    Ich war 1990 auf Kuba und als Tourist kommt man eigentlich recht selten in die ärmeren Gegenden des Landes.

    Trotzdem finde ich es bemerkenswert, wie sich die Menschen trotz aller Probleme und Nöte, ihre sprichwörtlich unbekümmerte Lebensart erhalten haben. Ich habe in den 16 Tagen nur freundliche und zuvorkommende, aber auch neugierige Kubaner kennen gelernt.

    Und den Karneval in Havanna sowie den Rum in Hemmingways Stammkneipe "La B del M" muss man erlebt haben.

  3. Icon Welt
    22. Februar 2008

    Klingt gut. Meine Tante hat sich auf Cuba einen Virus eingefangen, der ihren Gleichgewichtssinn dauerhaft lädiert hat! Nicht ungefährlich in der Karibik …

  4. Icon Welt
    22. Februar 2008

    Kleine Erinnerung!

  5. Icon Oliver
    22. Februar 2008

    Das ist bedauerlich. So etwas könnte mir aber in Thailand oder Kenia auch passieren. Danken für den Link, interessante Bilder.

    Fakt ist, dass Kuba jetzt die einmalige Gelegenheit hat, sich zu öffnen und Veränderungen anzustoßen. Die jungen Leute wird das sicherlich freuen. Abgesehen davon, sollten mal die Amerikaner ihre Kuba-Politik überdenken. Es wird Zeit über sich hinauszuwachsen.

    Vielleicht klappt es ja mit Obama. Time to change, yes we can!

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