Als am 15. Oktober 1997 die Sonde Cassini-Huygens gestartet wurde, ahnte niemand welche fotografischen Eindrücke und wissenschaftlichen Neuentdeckungen sie in den kommenden 20 Jahren zur Erde funken würde.
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Westerlund 2 – Quelle: Hubble Teleskop
Heute vor 25 Jahren wurde eines der faszinierendsten Teleskope in den Weltraum gebracht.
Seit dieser Zeit kreist das 11 Tonnen schwere und 13 Meter lange Hubble Space Telescope, benannt nach dem Astronomen Edwin Powell Hubble, in gut 600 km Höhe über unseren Köpfen und liefert uns unablässig einen Einblick in die Schönheit und den Reichtum des Kosmos. Hubble hat unsere Sicht auf das Universum grundlegend verändert.
Dieses offizielle Foto anlässlich des 25. Jahrestages zeigt eine riesige Ansammlung von über 3000 Sterne. Die als Westerlund 2 bekannte Formation wurde nach dem schwedischen Astronomen Bengt Westerlund benannt, der die Gruppierung in den 1960er Jahren entdeckte. Der Cluster liegt im Sternbild Carina und ist etwa 20.000 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Das Hubble Teleskop soll übrigens durch das neue James Webb Space Telescope, benannt nach dem 2002 verstorbenen Nasa-Chef, ersetzt werden. Das Webb Teleskop wird hundertmal leistungsfähiger als Hubble sein und ist ein Gemeinschaftsprojekt der ESA, den Kanadiern und der NASA.
Herzlichen Glückwunsch!
Quelle: NASA/JPL-Caltech
Seit nunmehr 10 Jahren umfliegt die am 15. Oktober 1997 gestartete zylinderförmige 6,7 Meter hohe und 4 Meter breite Raumsonde Cassini den Saturn mit seinen 62 Monden und liefert ständig Bilder von dem wohl faszinierendsten Planeten in unserem Sonnensystem.
Seit dem Start legte die Raumsonde Cassini-Huygens etwa 3,5 Milliarden Kilometer zurück.
Die wichtigste primäre Mission fand im Dezember 2004 statt, als die Landesonde Huygens vom Orbiter abtrennte und im Januar 2005 am Fallschirm auf dem größten Mond Titan landete.
Während dieser Mission zeigte sich, dass es auf diesen mit 5.150 Kilometern Durchmesser großen und minus 180 Grad kalten Mond Regen und Seen aus flüssigen Kohlenwasserstoffen gibt. Ein verästeltes Talsystem zeugt vom Abfluss von Niederschlägen.
Quelle: NASA
Mit dem Start der Atlantis, heute gegen 17:26 Uhr MESZ am Kennedy Space Center in Florida, beginnt die endgültig letzte Mission. Mit ihr wird die Shuttle Ära zu Ende gehen und das Space Shuttle Programm beendet.
Neben Chris Ferguson, dem Kommandanten der Raumfähre, befinden sich der Pilot Doug Hurley sowie die Missionsspezialisten Rex Walheim und Sandy Magnus an Bord.
Auf NASA TV könnt Ihr aktuelle Livebilder sehen.
Am kommenden Sonntag soll die Fähre an der ISS andocken. Außerdem ist ein Außenbordeinsatz geplant. Die Landung ist für den 20. Juli vorgesehen.
Quelle: NASA
Heute gegen 21:47 Uhr MESZ startet das Space Shuttle Endeavour zu seinem letzten Flug ins All. Neben Mark Kelly, dem Kommandanten der Raumfähre, befinden sich fünf weitere Astronauten, darunter auch der ESA-Astronaut Roberto Vittori an Bord.
Am kommenden Sonntag soll die Fähre an der ISS andocken, wo anschließend das Alphamagnetspektrometer AMS-02 montiert werden soll. Mit diesem hochkomplexen Instrument wollen die Forscher nach der Antimaterie und der sogenannten “dunklen Materie” im Universum suchen.
Mit dem letzten Flug der Endeavour beendet die ESA auch die Teilnahme an Space Shuttle Missionen. Die Raumfähre wird am 13. Mai zurück erwartet.
Die letzte Space Shuttle Mission (STS-135) wird am 28. Juni 8. Juli 2011 mit der Raumfähre Atlantis erfolgen.
Update: Der Start der Endeavour wurde wegen Probleme mit den APU-Heizelementen auf Montag verschoben.
Update: Der Start wird nicht vor dem 8. Mai erfolgen.
Update: Im zweiten Anlauf hob am 16. Mai um 14.56 Uhr MESZ die Endeavour zu ihrer letzten Mission ab.
Quelle: ESA
Am 24. April 1990 brachte das Space Shuttle Discovery eines der stärksten und leistungsfähigsten Teleskope in den Weltraum.
Seit diesen 20 Jahren kreist das 11 Tonnen schwere und 13 Meter lange Hubble Space Telescope, benannt nach dem Astronomen Edwin Powell Hubble, in gut 600 km Höhe über unseren Köpfen und schickt unablässig Bilder vom Universum zur Erde.
Auch wenn es anfängliche Schwierigkeiten mit dem Teleskop gab, der Hauptspiegel wurde falsch geschliffen und lieferte verschwommene Aufnahmen, so konnte ihm mit Hilfe einer Spezialbrille die Sehkraft wiedergegeben werden. Die Bilder, die Hubble im Dezember 1993 machte, waren gestochen scharf und atemberaubend.
Quelle: ESA
Gestern Abend um 20.01 Uhr MESZ ist die Raumfähre “Atlantis” zur endgültig letzten Wartungsmission am Hubble Space Telescope aufgebrochen.
Die Mannschaft unter Leitung des Kommandanten Scott Altman ist angesichts der bevorstehenden Aufgaben nicht zu beneiden.
Dabei werden jeweils zwei Astronauten fünfmal das Shuttle verlassen, um in dem knapp sechs bis siebenstündigen Außeneinsatz die Akkus vom Hubble Space Telescope zu tauschen sowie Reparaturarbeiten am STIS und am ACS durchzuführen.
Der STIS zerlegt einfallendes Licht in seine spektralen Komponenten, wodurch sich Hinweise auf Temperatur, Bewegung und chemische Beschaffenheit von Himmelskörpern finden lassen.
Soeben ist das neue NASA-Teleskop GLAST – Gamma-Ray Large Area Space Telescope erfolgreich ins All gestartet.
Ziel dieser Mission ist es, einen Einblick in das hochenergetische Universum zu gewinnen. Die Wissenschaftler erhoffen sich mit dem ca. 450 Millionen Euro (690 Millionen Dollar) teuren Teleskop neue Erkenntnisse über Gamma-Ray-Bursts, Schwarze Löcher sowie über die Dunkle Materie.
Nach seiner 680 Millionen Kilometer lange Reise, setzte heute morgen um 1:38 Uhr MEZ der Phoenix Mars Lander der NASA erfolgreich auf den Mars auf.
Nach 15 Minuten erreichten die ersten Funksignale die Erde. Dabei wurden die ersten Bilder zur Erde übertragen.
Die Mission der NASA galt dennoch als hochriskant, da die Sonde innerhalb weniger Minuten von ca. 20.000 auf weniger als 10 Kilometer pro Stunde abgebremst werden musste.
Mit Hilfe von Bremsraketen und Fallschirmen setzte “Phoenix” sicher auf der Planetenoberfläche auf.
Quelle: ESA
Am 24. April 1990 wurde das Hubble Space Telescope von der Raumfähre “Discovery” ins All geflogen.
Die ersten Bilder vom Weltraumteleskop waren jedoch allesamt verschwommen und es stellte sich heraus, dass der Hauptspiegel fehlerhaft geschliffen war.
Das Hubble Space Telescope brauchte sozusagen eine Brille, das COSTAR-Spiegelsystem.
Seitdem macht das 11,1 Tonnen schwere und 13,2 Meter lange Hubble Space Telescope einzigartige Aufnahmen von Objekten im Weltall, die sowohl Wissenschaftler als auch Laien erstaunen lassen.
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