Gepostet von am 27. Dezember 2014 in privates | 1 Kommentar

Gleiches Spiel wie gestern, damit keine Langeweile aufkommt. Pro forma um sechs Uhr aufgestanden, Wasser und ein paar Kekse gegessen und um sieben das Taxi bestellt, welches dann endlich nach 50 Minuten eintrudelt.

Zehn vor acht bin ich dann in Richtung Puri zum Jagganath Temple aufgebrochen. Woher kommt eigentlich diese dämliche Angewohnheit der indischen Taxifahrer, immer mit leerem Tank loszufahren?

Auf der gut ausgebauten, aber immer noch im Bau befindlichen NH 316 kamen wir gut voran, wären da nicht diese LKW- und Tuk-Tuk-Fahrer, die permanent die Überholspur blockierten. Verkehrsregeln würden vieles vereinfachen.

Nach gut einer Stunde erreichten wir Puri. Am Jagganath Temple erfahre ich, dass dieser nur von Hindus betreten werden darf. Also zurück zum Taxi und weiter nach Konark.

Gegen elf Uhr kam ich dort an, kaufte das Eintrittsticket (250 INR) und fotografierte wie verrückt.

Der Sun Temple wurde im 13. Jh. von König Narasimha Deva in Form eines symbolischen Gespanns (Ratha) des Sonnengottes Surya mit sieben Pferden erbaut. Im Sockelbereich des Tempels befinden sich 24 aus Stein gehauene Wagenräder. Darüber hinaus finden sich zahlreiche Tier- und Götterdarstellungen sowie erotische Motive.

Das Panorama von dieser Anlage.

Nach gut zwei Stunden Fotomarathon, bei dem sich noch einige Inder von mir fotografieren lassen wollten und ich mit einigen sehr nette Gespräche führte, kehrte ich zurück nach Bhubaneswar.

Anschließend besuchte ich noch für etwa eine Stunde das Orissa State Museum, in dem Statuen, Inschriften und Manuskripte sowie Malereien und Objekte der Geologie und Biologie ausgestellt sind.

Artikel getaggt mit , , , , ,

Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

1 Kommentar

  1. Icon Welt
    29. Dezember 2014

    Sehr schöne Artikel und Fotos aus einer Gegend, die ich selbst wohl nie kennenlernen werde.

    Dafür zieht es mich dieses Jahr mindestens zweimal nach Polen.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.