Gepostet von am 14. November 2014 in privates | 3 Kommentare

Das wichtigste habe ich heute erledigt, mir die TIMS Card (1.976 NPR) und das Entrance Permit (3.000 NPR) für den Sagarmatha National Park besorgt. Bis auf das Formular für das TIMS, waren noch zwei Passbilder erforderlich.

Ansonsten war das Ganze innerhalb einer Stunde erledigt. Die TIMS Card ist übrigens das Trekking Permit, wieder was gelernt.

Da ich allerdings sehr früh dran war und das Nepal Tourism Board (NTB) erst um zehn Uhr öffnete, machte ich einen Abstecher zum Durbar Square Kathmandu und ließ mir einiges zu den verschiedensten Tempeln erklären.

Auf dem Rückweg vom NTB stieg ich auf den 61,88 Meter hohen Bhimsen Tower, auch Dharahara genannt. Wer die 213 Stufen bis ganz nach oben erklimmt, findet eine Shiva Lingam vor; etwas unterhalb davon befindet sich eine Aussichtsplattform.

Bhimsen Tower oder Dharahara

Bhimsen Tower oder Dharahara

Der Turm wurde für die Königin Lalit Tripura Sundari 1825 erbaut. Von hier aus konnte ich meinen Blick weit über Kathmandu schweifen lassen.

Blick vom Bimsen Tower

Blick vom Bhimsen Tower

Anschließend ging ich kurz in das Himalaya Java, einem kleinen feinen Café, um etwas zu essen.

Danach kehrte ich zum Fotografieren auf den Durbar Square zurück. Besonders beeindruckend sind die geschnitzten Holzfenster.

Holzfenster mit Pfauenmotiv

Holzfenster mit Pfauenmotiv

Es zeigt eine Holzfenster mit einem Pfau, das sich am Kumari-ghar, dem Wohnsitz der lebenden Gottheit Kumari und einer Inkarnation des Gottes Taleju, befindet. Dieser Tempel wurde 1757 von König Java Prakash Malla erbaut.

Ganz in der Nähe befindet sich das im 12. Jh. erbaute dreistöckige Kasthamandap mit Bildnissen von Ganesh.

Kasthamandap

Kasthamandap

Einige Tempel sind teilweise mit Elfenbein oder vergoldetem Holz verziert, wie das folgende Foto vom Swet Bhairav zeigt.

vergoldete Holzschnitzerei

vergoldete Holzschnitzerei

König Rana Bahadur Shah und seine Königin Raj Rajeswori bauten 1797 die große Glocke (Big Bell). Sie läutete nur zum Anbeten von Degutaleju.

Big bell

Big bell

Sie wiegt übrigens knapp 3,3 Tonnen.

Abschließender Höhepunkt war der Besuch des Hanuman-dhoka Durbar Museums, indem verschiedene Stücke, wie Waffen, Kleidung und Möbel der nepalesischen Könige sowie des Bauhandwerks ausgestellt werden. Fotografieren ist dort leider nicht erlaubt.

Auf dem Rückweg zum Hotel, bei dem ich mich wieder hoffnungslos in den engen Gassen verirrte, machte ich noch einen Schnappschuss von einem Pilger oder was auch immer er sein mag.

Schnappschuss

Schnappschuss

Abendessen gab es dann im New Orleans gleich um die Ecke.

Hier der geht es zum Panorama vom Durbar Square Kathmandu.

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

3 Kommentare

  1. Icon Welt
    14. November 2014

    Tolle Fotos und ein schöner Bericht. Ich frage mich, ob ich selbst noch nach Kathmandu reisen muss, wenn du weiter so berichtest. ????

  2. Icon Welt
    15. November 2014

    Krasser Typ!

  3. Icon Oliver
    15. November 2014

    Ja das solltest Du, nicht nur wegen der Berge, sondern auch wegen der einzigartigen Kultur sowie diesen verdammt neugierigen und freundlichen Leuten.

    Es lohnt sich und ich möchte die bisherigen Begegnungen nicht missen. Sie bereichern mein Leben.

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