Gepostet von am 27. Februar 2010 in literarisches | Keine Kommentare

Ich klage an

Das Bild schockierte die Welt: Dem toten Filmregisseur Theo van Gogh hatte sein Mörder einen Drohbrief an die Brust geheftet, adressiert an Ayaan Hirsi Ali – eigentlich hätte sie sterben sollen. Sie weiß, dass ihr Kampf lebensgefährlich ist, aber sie gibt nicht auf.

Ihr Kampf gilt dem Schicksal der muslimischen Frauen, und sie ruft diese dazu auf, die Fesseln der Tradition abzustreifen, damit endlich sie selbst bestimmen können, wie sie leben wollen.

Die völlige Unfähigkeit des Islam zur Selbstreflexion und Selbstkritik seien das Grundübel der Religion, so Ali. Kritik am Islam ist per definitionem nicht erlaubt. Wie kann man sich denn erdreisten, das Wort Gottes, die offenbarte absolute Wahrheit, zu kritisieren?

Aus diesem Mangel an Selbstkritik folge die wirtschaftlich-intellektuelle- und moralische Rückständigkeit der islamischen Welt.

Da dieses selbstverschuldete Gefühl der Rückständigkeit für eine Gesellschaft mit einem derart ausgeprägtem männlichen Selbstbewusstsein schwer zu ertragen sei, müssen halt ständig der Westen, die Juden oder sonst wer dafür herhalten, die Minderwertigkeitskomplexe des Islam zu kompensieren.

Attentate sind schlussendlich nur die logische Folge eines blinden und unkritischen Glaubens an eine im 7. Jahrhundert verwurzelte Kultur.

Ayaan Hirsi Ali musste nach der Veröffentlichung des Buches die Niederlande verlassen und lebt nun in den USA. Dies war nicht anders zu erwarten. Auf jede Kritik reagiert der Islam auf Grund seiner inhärenten Kritikunfähigkeit mit Hass, Mord und Totschlag gegen den Rest der ungläubigen Welt.

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Oliver Konow
Ich bin 52 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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