Gepostet von am 22. Dezember 2008 in politisches | 2 Kommentare

Es ist noch nicht Weihnachten, da beschert Thorsten Schäfer-Gümbel die Reichen mit einer tollen Weihnachtsüberraschung: eine Zwangsanleihe für Reiche.

Er will sich von Wohlhabenden mit einem Geld- und Immobilienvermögen von mehr als 750.000 Euro, zwei Prozent ihres Vermögens für 15 Jahre zu einem Zinssatz von maximal 2,5 Prozent zu leihen. Wenn man die Steuergelder für die Unfähigkeit und Gier der Topmanager massenweise zum Fenster rausschmeißt und keinen dieser Flachzangen persönlich haftbar macht, muss das Geld ja knapp werden.

Eigentlich sollte der kleine Mann sich darüber freuen, aber jeder weis doch genau, wo diese Leute ihre Kohle gebunkert haben. In Liechtenstein, Monaco, Cayman Islands oder sonst noch wo. Der Mann hat eindeutig zu viel Glühwein gesoffen.

Zuviel gesoffen hat auch Müntefering. Anders kann ich mir den Kuschelkurs mit den Linken auf Länderebene für das Wahljahr 2009 nicht erklären. Diese Aussage schießt die SPD endgültig ins Lager der unwählbaren Parteien.

Mit dieser Äußerung läuft die Partei Gefahr, endgültig ihre Basis zu verlieren. Kein Wunder, dass immer mehr Leuten ihr Kreuz weit rechts von der Mitte machen.

Ich sehe für das Wahljahr 2009 im wahrsten Sinne des Wortes schwarz.

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Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

2 Kommentare

  1. Icon Welt
    23. Dezember 2008

    Als ich heute Morgen lesen musste, was da der liebe Genosse Thorsten fordert, ging meine Hand schon fast reflexartig wie bei so vielen Äußerungen in letzter Zeit an den Kopf. Das meint der doch nicht ernst, dachte ich. Aber selbst wenn: Er wird ja nicht gewählt. Trotzdem wäre es ganz nett, wenn er nicht noch dafür sorgen würde, dass es auch auf die SPD im Herbst 2009 zutrifft.

  2. Icon Oliver
    23. Dezember 2008

    Mit seinem dummen Gequatsche beraubt er der SPD die Chance, im Herbst zu gewinnen und mir die letzte wählbare Alternative. Alles andere kann man doch vergessen.

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