Gepostet von am 6. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Ein tiefer Riss in der Erde.
Unter hohem Druck
wird rotglühende Lava
durch die Luft geschleudert.

Glutflüssige Lava wälzt sich
Richtung Meer,
um dort,
wo Feuer und Wasser
sich zischend vereinigen,
in der Tiefe zu versinken.

Der heiße, dampfende Atem der Erde
schießt zig Meter in die Höhe.

Zwei Urgewalten.

Hier, wo das Leben endet und neu beginnt.

Am 18.03.2005 in der Sendung "Sprachlabor" des Stadtradios Göttingen vorgetragen.

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Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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