Gepostet von am 4. November 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Tief hängen die grauen,
dunklen Wolken
über der Stadt.

Und es scheint,
als stoße die Marienkirche
mit ihrer Spitze in sie hinein.

Ich schmecke die
statische Energie,
die in der Luft liegt.

Plötzlich,
ganz weit am Horizont,
entlädt sie sich
in einem verzweigten, grellen Blitz.

Sekunden später folgt der Donner.

Es kommt frischer Wind auf
und bläst die schwüle,
abgestandene Luft
der letzten Tage weg.

Dann, kaum merkbar,
ein Regentropfen.

Der Horizont ist nicht mehr zu sehen,
eine Wand aus Regentropfen
hat ihn verschlungen.

Schnell kommt der Regen immer dichter
und es wird Zeit für mich zu gehen.

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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