Gepostet von am 14. September 2018 in privates | Keine Kommentare

Heute stand ich um halb sechs auf und packte meine restlichen Sachen.

Gegen acht Uhr frühstückte ich und ging anschließend Schillinge tauschen, um einkaufen und tanken zu können.

Gegen elf Uhr holte mich Ludo, der Fahrer der mich schon vom Flughafen abholte, an der Lodge ab und fuhr mich zur Leihwagenstation, bei der ich den Toyota RAV 4×4 mietete.

Nachdem ein Angestellter und ich den Wagen auf Schäden untersuchten und sie festhielten, ich über alle relevanten Dinge bzw. Ausrüstungsgegenstände informiert wurde, begann das zweite Abenteuer meiner Reise.

Natürlich verfuhr ich mich auf dem Weg zum Supermarkt, aber mit ein paar Fragen und einer freundlichen Polizistin fand ich nicht nur den Markt, sondern auch den richtigen Weg nach Makuyuni.

Der Supermarkt ließ keine Wünsche offen und stand im krassen Gegensatz zu den sonst von mir vorgefundenen Verhältnissen.

Einige Dinge waren fast doppelt so teuer wie in Deutschland.

Auch hier traf ich deutsche Touristen und das Gesprächsthema war natürlich der Kilimanjaro.

Die endlose Savanne mit ihren vereinzelten Bäumen und unzähligen blühenden Agaven, sind schon ein beeindruckender Anblick.

Von Makuyuni fuhr ich dann in Richtung Mto Wa Mbu. Von dort wollte ich nach Selela abbiegen, verpasste aber die kleine unscheinbare Straße und fragte mich wieder durch.

Vorher tankte ich nochmal, denn hier draußen gibt es keine Gelegenheit mehr dazu.

Die Piste war eine Herausforderung und manchmal dachte ich schon, dass der Wagen hinüber wäre.

Schotterpiste mit Löchern und heftigen Anstiegen machten die Fahrt zu einem abenteuerlichen Erlebnis.

Ebenso die zahlreichen Termitenhügel, die Affenbrotbäume und baumhohen Kakteen. Naja sie sehen zwar aus wie Kakteen, sind aber streng genommen Sukkulenten.

Affenbrotbaum - Baobab

Affenbrotbaum – Baobab

Immer wieder legte ich Zwischenstopps für Fotos ein.

Weiter ging die Fahrt in Richtung Engaruka. Mir kamen vollbesetzte Jeeps mit einem Tempo entgegen, dass ich vor lauter Staub die „Straße“ nicht mehr sehen konnte.

Ich frage mich, wie die Fahrzeuge das mitmachen, echt unglaublich.

Die Sonne verschwand kurz nach 18 Uhr hinter den Bergen und gegen 19 Uhr suchte ich mir am Rand der Straße einen Platz, wo ich die Nacht verbringen konnte.

Mit Gurken, Wiener Würstchen und Orangensaft machte ich meine Abendessen.

Morgen fahre ich dann den restlichen Weg zur Lodge.

Bei diesen Straßenverhältnissen ist das Fahren im Dunkeln definitiv nicht zu empfehlen.

Im Hotel „Toyota“ brach die Nacht herein.

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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