Gepostet von am 19. Juli 2008 in fotografisches, kurzgefasstes | 2 Kommentare

Highway to Love

Heute herrschte in Dortmund Ausnahmezustand. Der Grund: Loveparade.

Mal abgesehen vom Verkehrschaos und den Unmut einiger Dortmunder Bürger über ausgefallene S- und U-Bahnen, war selbst Petrus dieser Aktion nicht wohlgesonnen und schickte Ab und Zu kräftige Regenschauer über die Bunten. Der Float machte seinem Namen tatsächlich alle Ehre.

Das sind die Bunten
Das sind die Bunten

Denen schien übrigens der Regen sowieso egal zu sein, denn mit diesen merkwürdigen Verrenkungen kann einem schon beim Hinsehen ganz heiß werden. Da kam die Abkühlung gerade rechtzeitig. Mit Bier allein war das nicht zu bewerkstelligen. Schnapsleichen gab es jedenfalls zu Hauf, noch bevor es richtig losging.

Die Parade in vollem Gange
Die Parade in vollem Gange

Ansonsten waren nicht nur die Bunten unterwegs, auch das Dortmunder Völkchen, mich eingeschlossen, hat sich auf den Weg gemacht, dieses Ereignis hautnah zu erleben. So wunderte es mich nicht, dass hier alles von 6 bis 60 zu finden war. Insgesamt sollen es wohl um die 1,6 Millionen Leute gewesen sein.

Ein Küsschen, wie nett
Ein Küsschen, wie nett

Die Stadtreinigung und die Landschaftspfleger werden die nächsten Tage kräftig zu tun haben, um den ganzen Müll zu beseitigen und den schlammigen Mittelstreifen der B1 wieder in Normalzustand zu versetzen.

Was er wohl hört
Was er wohl hört?

Sonst gab es bei der Parade keine ernsthaften Zwischenfälle. Bochum kann sich nächstes Jahr schon mal auf die Loveparade und jede Menge Müll freuen.

Sie waren auch mit dabei
Sie waren auch mit dabei

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 52 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

2 Kommentare

  1. Icon Welt
    20. Juli 2008

    Trotz des schlechteen Wetters war die Loveparade aber besser besucht als der Weltjugendtag ;-)

  2. Icon Oliver
    21. Juli 2008

    Der Papst hätte mal Dyk Paul van Dyke einladen und seine Reise von Warsteiner sponsoren lassen sollen, dann wäre der Weltjugendtag sicherlich ein Knaller geworden.

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