Gepostet von am 7. Juli 2008 in kurzgefasstes | 2 Kommentare

Kaum war Madame Tussauds dritte Niederlassung in Berlin eröffnet worden, da wurde Hitler von einem Besucher sprichwörtlich enthauptet.

Das dieses zweifellos politisch motivierte und geglückte Attentat nichts anderes als Sachbeschädigung darstellt, stellt auch Thomas in seinem Beitrag "Kopf ab?" fest.

Schon im Vorfeld der Ausstellung gab es eine hitzige Debatte, ob Hitler gezeigt werden dürfe oder nicht. Fakt ist aber, dass der Name Adolf Hiltler untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden ist und diese Person immer in irgendwelchen Ausstellungen zu sehen ist.

Mir wäre es allerdings lieber, wenn er in einem gewissen Kontext gezeigt worden wäre, wie es das Panoptikum in Hamburg macht. Dort steht Hitler schon seit sechzig Jahren unberührt.

Neben dem Diktator stehen dort auch dessen Propagandaminister Joseph Goebbels und NS-Luftwaffenchef Hermann Göring sowie die Widerstandskämpfer Hans und Sophie Scholl.

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Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

2 Kommentare

  1. Icon Welt
    8. Juli 2008

    Dass diese Wachsmacher sich die beste Gelegeneheit von allen entgehen ließen, kann ich kaum fassen. Warum lassen sie den abgerupften Kopf nicht auf dem Tisch liegen? Die Geschichte lässt sich doch prima vermarkten – und politisch korrekt wäre es allemal!

  2. Icon Oliver
    8. Juli 2008

    Ich lasse mich mal überraschen, wie oft sie dem Ösi die hohle Birne noch anbauen werden. Ich kann mich darüber nur köstlich amüsieren, auch wenn es Sachbeschädigung ist.

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