Transnet, Bahn und Arbeitsbedingungen

Gepostet von am 30. Januar 2009 in verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Nachdem es eine Weile ruhig um mich geworden ist, melde ich mich wieder zurück. Nicht zuletzt, da mein PC wieder da ist.

Ganz oben auf meiner Liste steht das Thema: Die Tarifverhandlung der Transnet mit der Bahn.

Das die Arbeitsbedingungen, insbesondere die des Zugpersonals mehr als schlecht sind liegt auf der Hand und für dessen Verbesserungen zu streiken ist das legitime Recht der Transnet. Angesichts der momentanen Wirtschaftslage ist die Forderung von 10 Prozent allerdings völlig überzogen. Oder will die Transnet etwa nachholen, was sie letztes Jahr verpasst hat?

Wie dem auch sei, die Dienstschichten sind eher Gesundheitskiller und die Krankenstände sprechen Bände.

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Transnet ausgebremst

Gepostet von am 14. Januar 2009 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Nachdem die GDL vergangenes Jahr eine Gehaltserhöhung von 11 Prozent durchsetzen konnte, versucht nun die Transnet auch den großen Wurf. Nachdem sie letztes Jahr ihre Mitglieder mit ein paar Prozenten abgespeist hatte und diese danach reihenweise frustriert ausgetreten waren, versucht sie nun zu retten was zu retten ist. Leider zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.

Zum Kollegen sagte ich die Tage, dass die Transnet höchstens einen Inflationsausgleich plus eine winzige Einmalzahlung erhalten werde. Mehdorn wird sich mit der angespannten wirtschaftlichen Lage herausreden und den Transen einen gehörigen Dämpfer verpassen.

Heute habe ich deshalb mit besonderem Vergnügen die Nachrichten zu diesem Tarifkonflikt gelesen, die mich in meiner Annahme rundum bestätigten.

Die Bahn hat der Transnet einen Inflationsausgleich für 2009 und 2010 sowie eine halbjährliche Einmalzahlung von 200 Euro vorschlagen. Mehr wird daraus mit Sicherheit auch nicht werden.

Da hat sich die Transnet mal wieder voll angeschissen. Ich könnte mir vor Lachen auf die Schenkel klopfen.

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Klinkenputzen bei der Transnet

Gepostet von am 19. November 2008 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Ein halbes Jahr nach dem turbulenten Wechsel des Gewerkschaftschefs Norbert Hansen in den Bahn-Vorstand gab dessen Nachfolger Lothar Krauß seinen Rückzug bekannt. Bei den Mitgliedern habe sich "Wut und Ärger" breit gemacht, so Krauß.

Wer will es den Mitgliedern denn verdenken, wenn die Transnet die Bonuszahlungen des Vorstandes sang und klanglos abnicken, nicht aber in der Lage sind, ihren Mitgliedern ein vernünftige Gehaltserhöhung zu erkämpfen.

Jetzt soll es Alexander Kirchner richten. Ob jetzt die Verarsche der Mitglieder aufhört? Ich bezweifel dies ganz stark. Diese Gewerkschaft sollte es wie der hessische Landtag machen, sich selbst auflösen.

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