Wahldebakel der SPD

Gepostet von am 19. Januar 2009 in politisches | 2 Kommentare

Wenn es sich die Hessen-SPD auf so leichtfertige Weise mit dem Wähler verscherzt, muss sie sich am Ende nicht wundern, von ihm die Quittung zu bekommen.

Nach dem Wahldebakel vom Wochenende ist Andrea Ypsilanti nun zurückgetreten. Offengestanden ist ihr nach diesem grottenschlechten Ergebnis von 23,7% auch nichts anderes übrig geblieben.

Einmal mehr zeigt sich, dass sich der Wähler nicht an der Nase herumführen lässt und das eine Zusammenarbeit mit der Linken für ihn inakzeptabel ist.

Es kam was kommen musste, Roland Koch ging als lachender Sieger nach Hause und die schallende Ohrfeige für die hessischen Sozialdemokraten hörte man bis Nordrhein-Westfalen.

Mich bestärkt dieses Ergebnis in der Ansicht, dass man mit dieser Partei nur zur größten Lachnummer Deutschlands wird.

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Der Verlierer Roland Koch

Gepostet von am 28. Januar 2008 in blogfeuilleton, politisches | Keine Kommentare

Ob man bei 0,1 Prozent Vorsprung gegenüber der SPD von einem Sieg sprechen kann, obwohl die CDU 12 Prozent Verluste hinnehmen musste, wage ich zu bezweifeln.

Angesichts der populistischen Wahlkampagne des Herrn Koch, der mit seinen Äußerungen zur Verschärfung des Jugendstrafrechts höchstens die rechtsextremen Dummschwätzer beeindrucken konnte, nicht aber den vernunftbegabten Wähler, war das wohl auch nicht anders zu erwarten.

Ausgerechnet Roland Koch, der mit seiner Politik der Einsparung und des Stellenabbaus im Polizei- und Justizdienst selbst zu dieser prekären Situation beigetragen hat, schwingt sich nun zum Heilsbringer aller durch jugendliche Gewalt geschundeten Seelen auf.

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Verschärfung des Jugendstrafrechts

Gepostet von am 3. Januar 2008 in politisches | Keine Kommentare

Nachdem zwei ausländische Jugendliche in der Münchener U-Bahn einen Rentner krankenhausreif geschlagen haben, läuft die populistische Hetze der Politiker zum bevorstehenden Wahlkampf wieder mal zur Höchstform auf.

Koch und andere seiner Artgenossen scheinen das Kernproblem schlichtweg nicht in die hohle Birne zu bekommen. Mangelnde Integration der Ausländer, das fängt schon bei der deutschen Sprache an, zunehmende Perspektivlosigkeit von Jugendlichen, die in zweiter Generation von Sozialhilfe lebt und mit sich selbst nichts anzufangen weis, Mittelkürzungen für Jugend- und Sozialprojekte und und und….

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

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