Erst feige, dann tot

Gepostet von am 13. November 2009 in kurzgefasstes | 3 Kommentare

Ich habe überlegt, ob ich was zum Suizid von Robert Enke schreiben soll oder nicht. Aber gerade als Lokführer betrachte ich diesen Fall von einer etwas anderen Position aus und meine Sichtweise wird den Einen oder Anderen sicherlich nicht gefallen.

Für mich ist der Suizid von Robert Enke in keiner Weise nachvollziehbar und ich betrachte seinen Freitod als ausgesprochen feige.

Sicherlich ist seine Krankheit, unter Depressionen zu leiden, nicht einfach zu handhaben, insbesondere nicht für seine Frau und seiner Adoptivtochter, und auch der Tod seiner leiblichen Tochter wird ihm schmerzhaft zugesetzt haben, aber von Robert Enke hätte ich offengestanden mehr Rückgrat erwartet sich in eine Klinik zur Behandlung einweisen zu lassen und offen damit umzugehen, als Energie darauf zu verwenden, sie geheim zu halten.

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