RUHR.2010 ist eröffnet

Gepostet von am 10. Januar 2010 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Gestern wurde auf der Zeche Zollverein, im Beisein des Bundespräsidenten Horst Köhler und des Präsidenten der europäischen Kommission José Manuel Barroso, das Kulturhauptstadtjahr vom Oberbürgermeister der Stadt Essen, Reinhard Paß, in einem Festakt offiziell eröffnet.

Zu dieser Eröffnungsveranstaltung fanden sich trotz eisiger Temperaturen über 100.000 Besucher ein.

Bei starkem Schneefall führten Musicalstudenten der Folkwang Universität in der Open-Air-Bühne die Revue "Wir sind das Feuer" auf. Als Krönung wurde die neue Hymne von Herbert Grönemeyer für das Ruhrgebiet "Komm zur Ruhr" uraufgeführt.

Die Stadt Essen trägt den Kulturhauptstadttitel stellvertretend für 53 Ruhrgebietsstädte mit insgesamt etwa 5,3 Millionen Einwohnern. Das Ruhrgebiet bildet nach Paris und London den drittgrößten Ballungsraum in der EU. Die Region hat sich seit dem Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie in eine Kulturmetropole gewandelt.

Mit 300 Projekte und 2500 Veranstaltungen soll das alte Klischee vom verstaubten Ruhrpott durch eine moderne zukunftsorientierte Wahrnehmung ersetzt werden.

Ein Programmhöhepunkt bildete das halbstündige Höhenfeuerwerk über dem Doppelbock der Zeche Zollverein.

Am Sonntag geht das Eröffnungsfest von RUHR.2010 mit einem Familienprogramm weiter.

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Horst Köhler bleibt Bundespräsident

Gepostet von am 23. Mai 2009 in politisches | Keine Kommentare

Horst Köhler CDU bleibt für die nächsten fünf Jahre unser Bundespräsident. Herzlichen Glückwunsch!

Er erreichte im ersten Wahlgang denkbar knapp die absolute Mehrheit von genau 613 Stimmen und setzte sich damit gegen Gesine Schwan SPD, die 503 Stimmen erreichte, durch.

Somit wird es keine Bundespräsidentin geben, auch wenn ich es mir gewünscht hätte. Dazu beigetragen hat sicherlich ihre Äußerung, den Begriff Unrechtsstaat für die DDR abzulehnen.

In dieser Frage hätte sie sich besser zurückhalten sollen. Wie auch immer, aller guten Dinge sind drei.

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Bundespräsidentenwahl

Gepostet von am 19. Oktober 2008 in politisches | 2 Kommentare

Gesine Schwan, Peter Sodann oder doch wieder Horst Köhler?

Peter Sodann hat sich mit seiner Äußerung

Ich halte das, was wir haben, nicht für eine Demokratie.

selbst ins Abseits katapultiert. Wer sich als künftiger Bundespräsident derart äußert, hat in diesem hohen Amt nichts verloren. Er spricht nicht für die Mehrheit der Deutschen. Die Linkspartei war mir aber schon immer suspekt, es sei hier nochmals an die Äußerungen von Christel Wegner in Bezug auf die Stasi erinnert.

Ergo: Sodann ist raus. Bleiben noch Gesine Schwan SPD und Horst Köhler CDU.

Offengestanden sind mir die beiden immer noch am sympatischsten.

Ich glaube, dass es mal Zeit wird, eine Frau in das Amt des Bundespräsidenten zu wählen. Gesine Schwan scheint ja eine pragmatische Frau zu sein, die durchaus das Zeug dazu hätte. Ich kann es Ihr nur wünschen.

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