Steuersparmodell Europa

Gepostet von am 16. September 2015 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, warum sich Die Zeit in ihrem Artikel „Warum uns das iPhone Milliarden kostet" darüber echauffiert, dass Apple Steuerschlupflöcher ausnutzt, um Steuern zu sparen. Als Unternehmer würde ich das genauso machen und es ist völlig legitim, da es die derzeitige Gesetzeslage nunmal zulässt.

Es offenbart vielmehr das Versagen der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik, endlich Steuerschlupflöcher zu schließen, Steueroasen trocken zu legen und einheitliche Unternehmenssteuersätze einzuführen. Empfindliche Strafen für Steuerhinterziehung zu verhängen und diese konsequent einzutreiben würden diesem Treiben ein jähes Ende bereiten. Die europäischen Finanzminister könnten Irland mit seiner niedrigen Besteuerung ganz schnell die Daumenschrauben anlegen, wenn sie es denn wollten.

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Flüchtlingspolitik

Gepostet von am 16. April 2015 in politisches | Keine Kommentare

Seine Heimat wegen Krieg und Terror verlassen zu müssen ist schrecklich.

Flüchtlinge, die aus Afrika vor dem Krieg der Terroristen der Boko Haram und Al-Shabaab oder aus Syrien vor den verblendeten Fanatikern des Islamischen Staates fliehen, einzig mit den Kleidern auf dem Leib die Flucht in eine ungewisse Zukunft wagen, in der Hoffnung ein neues Leben ohne Angst, Zerstörung und Tod beginnen zu können, sollten wir die helfende Hand reichen und sie ihnen nicht verwehren.

Wir sollten diesen Flüchtlingen die Chance zuteilwerden lassen, hier eine neue Heimat zu finden, neue Freunde und einen neuen Beruf. Wir sollten sie als Bereicherung unserer Gesellschaft auffassen, die uns ihre Kultur und ihre Art zu Leben näher bringen.

Diese Flüchtlinge als Last unserer Gesellschaft zu sehen, sie für unwürdig zu erachten an unserem Leben teilzunehmen, wie die Pegida-Bewegung und die rechtsradikalen Nazis bei ihren Demonstrationen immer wieder beweisen, stellt uns allen gemeinsam nicht nur in Deutschland und Europa, sondern überall auf der Welt als Mensch ein Armutszeugnis aus.

Jenen Flüchtlingen die Hilfe an den Außengrenzen der Europäischen Union zu versagen und sie im Mittelmeer ertrinken zu lassen, zeugt von Gewissenlosigkeit, von grenzenloser Ignoranz und stellt uns auf eine Stufe mit diesen barbarischen Terroristen, die keinerlei Achtung vor dem Leben haben.

Die derzeitige Flüchtlingspolitik Deutschlands sowie der Europäischen Union ist völlig inakzeptabel und nicht mit den Grundwerten eines freiheitlichen Rechtsstaates und den damit verbundenen Menschenrechten in Einklang zu bringen. Sie ist für ein aufgeschlossenes und modernes Europa unwürdig.

Wir können die Augen verschließen und die Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen oder voneinander lernen, uns gegenseitig tolerieren und akzeptieren.

Ich vermag mir dieses unsägliche Leid dieser Flüchtlinge nicht vorzustellen, sein Heim oder seine Angehörigen zu verlieren. Ich gehöre zu einer Generation, die in Frieden aufwachsen und alle Annehmlichkeiten der Freiheit genießen können.

Sorgen wir als Gesellschaft dafür, dass diese Flüchtlinge nicht länger flüchten müssen, sondern endlich hier ihre Heimat finden.

Ansonsten wird mit jedem sterbenden Flüchtling, auch unsere Menschlichkeit sterben.

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