Gepostet von am 18. April 2010 in musikalisches | 2 Kommentare

Ray Wilson live im Theater inTakt

Unter diesem Motto habe ich mir gestern mit Freunden im Wuppertaler Theater inTakt den Liveauftritt von Ray Wilson angesehen.

Ausgestattet mit minimalistischer Instrumentierung – Gitarre und Piano – zauberten Ray und sein Begleiter Phillip eine Klangtiefe, die Gänsehautfeeling aufkommen ließ.

Gekonnt zeichneten sie Klangbilder aus tiefer Melancholie, filigraner Leichtigkeit und kraftstrotzender Dynamik.

Auf dem Programm standen nicht nur die bekannten Genesis Songs wie Follow You, Follow Me, Land of Confusion, Carpet Crawlers, sondern auch Hits wie Solsbury Hill und Biko von Peter Gabriel, In The Air Tonight von Phil Collins sowie Another Cup Of Coffee von Mike & The Mechanics . Abgesehen von seiner unverwechselbaren Interpretation der Genesis-Klassiker, spielte Ray auch Stücke aus seinem eigenen Repertoire.

Unbestreitbar sorgte Ray Wilson mit seiner rauen, kratzigen und dann wieder sanften Stimme, für eine außergewöhnliche Konzertatmosphäre.

Frei von Starallüren, lässig und ungemein freundlich trat er in Jeans und T-Shirt vor sein Publikum.

Ein Klanggenuss, dessen unterschiedlich einfließende Musikstile einen harmonisch-rockigen Sound formen, der sich mit Leidenschaft und Tiefgang jenseits vom Mainstream bewegt. Ohne irgendwelchen Schnick-Schnack, einfach ehrlich und gerade heraus.

Krönender Abschluss des Abends war das gemeinsame Bier und eine sehr private Unterhaltung mit Ray Wilson.

Fazit: Es war ein geiles Konzert, das Ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

2 Kommentare

  1. Icon Welt
    19. April 2010

    Das Konzert war gut aber nicht genial! Konzerte in privater Athmosphäre sind immer wieder schön. Jedoch finde ich, dass zu wenig aus den Soloalben und von Stiltskin gespielt wurde. Somit war das Konzert nach meinem Geschmack etwas langweilig, was übrigens auch andere Konzertbesucher fanden! Mehr Kreativität hätte dem Auftritt gut getan!

  2. Icon Oliver
    19. April 2010

    Sicherlich hätte er noch den ein oder anderen Song spielen können, aber soweit ich weiß, lief es unter "Genesis unplugged". Der Querschnitt war in Ordnung und hat das Publikum gute zwei Stunden unterhalten. Schließlich kann nicht alles gespielt werden, sonst würden wir wahrscheinlich heute noch im inTakt sitzen.

    Abgesehen davon, kam er aus Schafstedt bei Kiel (450 km), das ist auch nicht mal eben um die Ecke. Wir haben uns im Anschluss noch mit ihm unterhalten und ihm war die Müdigkeit sichtlich anzumerken. Ich fand's okay und habe selten einen so langen Gig erlebt.

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