Mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit

Gepostet von am 25. Juli 2016 in kurzgefasstes, politisches | Keine Kommentare

Der Populismus diverser Politiker nach den Anschlägen von München und Ansbach ist inzwischen unerträglich geworden.

Wer von diesen Leuten glaubt, dass Flüchtlinge aus einem Kriegsgebiet nicht trau­ma­ti­siert sind und ihnen keine psychologische Hilfe anbietet, glaubt auch, dass Killerspiele Amokläufe auslösen.

Wenn sich diese Politiker derart bedroht fühlen und Energie für Hetze und Angst aufbringen können, warum sorgen sie nicht endlich dafür, dass diese Kriege, das Morden und das gezielte Töten mittels Drohnen endlich aufhört?

Es gibt für uns hier in Deutschland keine absolute Sicherheit, da können die Grundrechte noch so weit eingeschränkt und die Überwachung noch so weit ausgeweitet werden.

Wir müssen uns angesichts dieser Taten immer wieder die mahnenden Worte von Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg in Erinnerung rufen:

Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit.

Das friedliche Miteinander sollte das Maß aller Dinge sein und nicht das verachtungsvolle Gegeneinander.

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Mit dem Internet zur Demokratie

Gepostet von am 30. Januar 2011 in kurzgefasstes | 2 Kommentare

Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Die Luft für machtbesessene Despoten und Diktatoren wird zunehmend dünner.

Das Internet und die damit einhergehende soziale Vernetzung, erlaubt es den Bürgern, einen Blick über die Grenzen des Landes zu werfen und sich der staatlichen Doktrin zu entziehen. Sie schafft die Grundlage, Massenproteste in einer atemberaubenden Geschwindigkeit zu organisieren, deren Größe von den Staatsorganen völlig unterschätzt wurde.

Diese unangenehme Erfahrung musste schon Zine el-Abidine Ben Ali machen. Ausgehend von den Ereignissen in Tunesien glaubt Muhammad Husni Mubarak, mit Abschalten des ägyptischen Internets diese Demokratiebewegung im Keim ersticken zu können. Eine völlige Fehleinschätzung.

Der Gedanke an Freiheit und Demokratie ist bereits derart in den Köpfen der Leute verankert, dass eine Rückkehr zum autokratischen System unumkehrbar ist.

Die Tunesier und Ägypter haben nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Sie betreten demokratisches Neuland und dabei wünsche ich ihnen viel Erfolg.

Für Diktatoren heißt es: GAME OVER!

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Hoffnungsträger China und die Menschenrechte

Gepostet von am 1. Oktober 2007 in blogfeuilleton | Keine Kommentare

Ausgerechnet die Chinesen sollen jetzt Druck auf die Militärs in Myanmar (Birma) ausüben. Da könnte man auch gleich den Bock zum Gärtner machen, denn mit den Menschenrechten nehmen es die Chinesen ja ohnehin nicht so genau.

Mit Auslöschen und Liquidieren haben sie ja im Laufe ihrer Geschichte genug Erfahrungen gemacht, sei es bei der „Kulturrevolution", wo Intellektuelle in Lagern umerzogen, Oppositionelle verhaftet und Kunst- und Kulturschätze von den maotreuen Fanatikern als konterrevolutionär vernichtet wurden.

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