Wahldebakel der SPD

Gepostet von am 19. Januar 2009 in politisches | 2 Kommentare

Wenn es sich die Hessen-SPD auf so leichtfertige Weise mit dem Wähler verscherzt, muss sie sich am Ende nicht wundern, von ihm die Quittung zu bekommen.

Nach dem Wahldebakel vom Wochenende ist Andrea Ypsilanti nun zurückgetreten. Offengestanden ist ihr nach diesem grottenschlechten Ergebnis von 23,7% auch nichts anderes übrig geblieben.

Einmal mehr zeigt sich, dass sich der Wähler nicht an der Nase herumführen lässt und das eine Zusammenarbeit mit der Linken für ihn inakzeptabel ist.

Es kam was kommen musste, Roland Koch ging als lachender Sieger nach Hause und die schallende Ohrfeige für die hessischen Sozialdemokraten hörte man bis Nordrhein-Westfalen.

Mich bestärkt dieses Ergebnis in der Ansicht, dass man mit dieser Partei nur zur größten Lachnummer Deutschlands wird.

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Ypsilanti gibt auf

Gepostet von am 8. November 2008 in politisches | Keine Kommentare

Neuer Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel

Nachdem für Andrea Ypsilanti die Regierungsbildung ein totaler Reinfall geworden ist, soll nun der 39-jährige Thorsten Schäfer-Gümbel bei den Neuwahlen als Spitzenkandidat der SPD in Hessen antreten. Ypsilanti selbst will Partei- und Fraktionschefin bleiben.

Die Wahlkampfthemen wie Bildungsgerechtigkeit, die Energiewende und die Wirtschaftskrise bleiben weiterhin dieselben. Schäfer-Gümbel steht ebenfalls wie Andrea Ypsilanti für ein Bündnis mit der Linkspartei.

Insofern beschleicht einen das Gefühl, dass hier den Menschen in Hessen nur ein neues Gesicht präsentiert wird, Frau Ypsilanti jedoch nach wie vor die Zügel fest in ihrer Hand hält. Von Neuanfang kann also keine Rede sein.

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Ypsilantis Traum geplatzt

Gepostet von am 5. November 2008 in politisches | Keine Kommentare

Noch bevor es richtig losging, war der Traum von der rot-grünen Minderheitsregierung unter Duldung der Linken für Ypsilanti vorbei. Da haben Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Carmen Everts und Silke Tesch der Andrea Ypsilanti gehörig in die Suppe gespuckt.

Natürlich kann man den drei Spätzündern, die diese Regierungskonstellation nicht guten Gewissens mittragen wollten, Wankelmütigkeit vorwerfen, aber darum geht es im Endeffekt überhaupt nicht. Viel schlimmer ist die Tatsache, dass in der Hessen-SPD scheinbar Demokratie nur so lange gut ist, wie es Andrea Ypsilanti in den Kram passt.

Horst Raupp forderte ein Ausschlussverfahren und warf den vier Abweichlern „Charakterlosigkeit" vor. Die Vier haben jedenfalls mehr Charakter bewiesen, als alle anderen in der Partei. Das nur, weil sie sich offen gegen den blinden Gehorsam der eigenen Partei stellten.

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Merkwürdiges Demokratieverständnis bei der SPD

Gepostet von am 13. März 2008 in politisches | Keine Kommentare

Die Hessen-SPD hat eine merkwürdige Auffassung von Demokratie. Ich dachte immer Demokratie ist die Freiheit des Andersdenkenden. Da habe ich mich wohl gewaltig geirrt.

Was mit der hessischen Landtagsabgeordneten Dagmar Metzger veranstaltet wurde, gab mir ehrlich gesagt zu denken. Nur weil Frau Metzger sich gegen ein Bündnis mit der Linkspartei ausspricht und damit Frau Ypsilanti die Kandidatur zur Minister- präsidentin versaut.

Von Rückgabe des Abgeordnetenmandats bis hin zum Parteiausschluss ist da die Rede. Die ticken doch nicht richtig.

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