Gepostet von am 22. April 2019 in privates | Keine Kommentare

Nach dem Frühstück begann ich meine Entdeckungstour.

Zunächst sah ich mir die Basilique Notre-Dame du Rosaire an, die übrigens mit einer brillianten Akkustik und farbenprächtigen Fenster aufwarten kann. Auch das Eingangsportal zur Basilika weiß zu beeindrucken.

Danach ging ich in die Basilique de l'Immaculée Conception et Crypte, die sich unmittelbar über der Grotte befindet.

Der Weg führte mich weiter zur Grotte, wo Bernadette-Marie Soubirous ihre Marienerscheinungen hatte.

Anschließend sah ich mir die unterirdische Basilika des heiligen Pius X an (Basilique Saint-Pie X).

Diese Basilika ist ein moderner Neubau mit einem unglaublichen Fassungsvermögen. Darin könnte locker Basketball gespielt werden.

Wer sich über das Leben von Bernadette informieren möchte, sollte die Mühle "Boly" besuchen, wo sie bis zu ihrem 10. Lebensjahr wohnte.

Sie wurde am 7. Januar 1844 geboren und wuchs zusammen mit ihren Geschwistern und Eltern in eher ärmlichen Verhältnissen auf. Zahlreiche Schicksalsschlägen prägten das Leben der Familie.

Über eine Rampe von teils 40% erklomm ich die Burg von Lourdes, auch Château fort de Lourdes genannt. Die Burg beherbergt nach wechselvoller Geschichte heute das Pyrenäen-Museum, welches die Geschichte und Kultur der Bergbevölkerung zeigt.

Der Aufstieg kann allerdings auch mit dem Aufzug vom Museum am Fuße der Burg bewältigt werden.

Die Burg wurde vom Sarazenenanführer Mirat besetzt worden und als Karl der Große die Burg im Jahre 778 belagerte ließ ein Adler ein Fisch fallen und er daraufhin glaubte, dass die Lebensmittelvorräte noch reichlich vorhanden seien, beendete er die Belagerung.

Der Bischof Puy-en-Velay der Karl begleitete schlug Mirat vor, wenn er zum Christentum konvertiere, könne er die Burg behalten. So kam es, dass er die Taufe mit dem Namen Lorus empfing.

Der Rest ist Geschichte, im 11. und 12. Jahrhundert war sie Sitz des Grafen von Bigorre, im 14. Jahrhundert begann der Ausbau, 1590 wird sie unter Henry IV königlicher Besitz und lässt dort seine Widersacher einkerkern, im 19. Jahrhundert wird sie Kaserne und 1921 wird das Pyrenäen-Museum gegründet.

Seit 1995 ist sie Kulturdenkmal und seit 2002 Musée de France.

Zum Mittag könnte ich mir einen üppigen regionalen Salat.

Artikel getaggt mit , , , , ,

Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.