Gepostet von am 10. Februar 2015 in privates | Keine Kommentare

Heute stand ich um acht Uhr auf, auch wenn der Wecker bereits um sieben klingelte.

Das Frühstücksangebot war heute sehr reichhaltig, aber von einem internationalen Hotel darf ich das durchaus erwarten. Es gab statt Toast heute Brötchen mit Marmelade, Kaffee, Früchte und Cornflakes zum Frühstück.

Anschließend machte ich mich mit der Metro auf den Weg in Richtung Neu Delhi und von dort weiter mit der Yellow Line zur Haltestelle Central Secretariate. Etwa 15 Minuten Fußmarsch benötigte ich, um zum Archaeological Survey of India zu gelangen. Dort im Buchshop bekam ich mein verloren gegangenes Buch zu den großen Chola-Tempeln.

Auf dem Weg zum India Gate kam ich zufällig am National Museum vorbei. Nicht hineinzugehen wäre töricht gewesen, auch wenn ich für das Ticket und die beiden Kameras 900 INR bezahlen musste. Der Eintrittspreis von 300 INR ist es aber auf jeden Fall wert und für den geschichtsinteressierten Besucher ein definitives Muss.

Neben Statuen und Bronzefiguren verschiedenster Epochen, befinden sich hier Münzen, Gold- und Edelsteinschmuck, Miniaturmalereien sowie Elfenbeinschnitzereien.

Surya (Sun god), Konarak, 13. Jh.

Surya (Sun god), Konarak, 13. Jh.

Anschließend machte ich einen Abstecher zum India Gate, eigentlich All India War Memorial, dem 42 m hohen Triumphbogen, der 1921 von Edwin Lutyens auf Grundlage des Arc de Triomphe entworfen wurde und an die gefallenen Soldaten des ersten Weltkriegs sowie des Afghanistankriegs von 1919 und des Bangladesh-Krieges von 1971 erinnert.

India Gate

India Gate

Danach fuhr ich mit der Metro zur Haltestelle Jod Bagh, von wo aus ich zunächst das Tomb of Najaf Khan besichtigte, der 1782 starb und zusammen mit seiner Tochter, die 1820 starb, hier begraben liegt.

Tomb of Najaf Khan

Tomb of Najaf Khan

Najaf Khan war oberster Kommandeur der Mughalarmee und machte sie mit etwa 90.000 Soldaten zu einer der größten Armee Indiens neben der britischen Armee. Sechs Jahre nach seinem Tod, war von dieser Armee nichts mehr übrig.

Nicht weit davon entfernt, steht das Tomb of Safdarjang, das 1753-54 von Nawab Shujau'd-Daulah für seinen Vater Mirza Muqim Abul Mansur Khan, der auch Safdarjang genannt wurde, errichtet.

Tomb of Safdarjang

Tomb of Safdarjang

Er starb 1755 im Alter von 46 Jahren.

Grab von Safdarjang

Grab von Safdarjang

Zum Abschluss besuchte ich den Lodhi Garden, genauer das Tomb of Muhammad Shah Sayyid, der von 1434-44 regierte.

Tomb of Muhammad Shah Sayyid

Tomb of Muhammad Shah Sayyid

Hier fotografierte ich die arabische Deckeninschrift.

arabische Deckeninschrift

arabische Deckeninschrift

Cappuccino und Blaubeermuffin gab es zum Abschluss des Tages bei Starbucks am Connaught Place.

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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