Gepostet von am 8. November 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Der Tag war voll Stress.
Hektisch, voller Unruhe laufen
Menschen auf und ab.

Ich habe genug davon, ins Auto und weg.
Irgendwo halte ich an,
weis nicht wo ich bin.

Leg mich auf eine Wiese und höre,
wie sich hohes Gras leise im sanften Wind wiegt.

Ab und zu zirpt eine Grille.

Ich schaue nach oben, weiter blauer Himmel.

Ein weißer, vom Wind auseinandergetriebener, Kondensstreifen
zieht sich bis zum Horizont.

Spur eines Flugzeuges.

Von weitem sind Kühe zu hören,
mal laut, mal leise.

Kühler Wind streicht übers Gesicht
und macht die Wärme der Sonne erträglich.

Ich schließe die Augen bis auf einen Spalt.
Die Wimpern brechen das Sonnenlicht in schillernde Farben.

Ich liege eine ganze Weile so,
bis das Hupen eines LKW's
mich aus meinen Träumen reißt.

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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