Gepostet von am 2. November 2007 in politisches, religiöses | Keine Kommentare

Theo van Gogh


* 23. Juli 1957 in Den Haag
† 2. November 2004 in Amsterdam

Heute vor genau drei Jahren wurde der Regisseur und Filmemacher Theo van Gogh auf offener Straße von einem islamistischen Fanatiker erschossen.

Der durch provokante und bisweilen zynische Äußerungen bekannte Regisseur, rief in der Medienlandschaft immer wieder starke Kontroversen hervor. So bezeichnete er Moslems gern als geitenneukers (niederländisch: Ziegenficker).

So kritisierte er die multikulturelle Gesellschaft, die den aggressiven und rückständigen Islam gegen die Werte und Normen der westlichen Gesellschaft verteidigte.

Zusammen mit der somalischen Islam-Kritikerin und ehemaligen Muslima Ayaan Hirsi Ali drehte er den Kurzfilm Submission Part I (dt. "Unterwerfung").

Der Film kritisiert die Misshandlung von Frauen unter Berufung auf den Islam. Er wurde nur einmal am 29. August 2004 im niederländischen öffentlichen Fernsehen vorgeführt und zeigt eine junge Frau, die in einem als Gebet dargestellten inneren Monolog die Mißhandung und Vergewaltigung durch ihren Ehemann beklagt, mit dem sie zwangsverheiratet ist.

Dabei werden Koranverse auf ihrer nackten Haut dargestellt, die die Frau zur Unterwerfung unter ihren Ehemann auffordern sollen. Bemerkenswert ist zudem, dass der Film die dargestellte "Muslima" eindeutig halbnackt darstellt.

Dieser Film löste heftige Reaktionen in der moslemischen Gemeinde aus, woraufhin Ayaan Hirsi Ali wegen mehreren Morddrohungen unter Polizeischutz gestellt und zeitweise auch in die USA ausgeflogen werden musste, um dort mehrere Monate auf einer Militärbasis zu verbringen.

Der Mord an Theo van Gogh zielte in erster Linie auf Ayaan Hirsi Ali ab. Der niederländische Geheimdienst wusste von den Mordabsichten der islamistischen Fanatiker, versäumte es aber Theo van Gogh zu warnen.

Der Tod Theo van Goghs hat ganz Holland bis ins Mark getroffen. Zeigt es einmal mehr, dass sich der Islam mit seinen archaischen und rückständigen Strukturen hinter der westlichen Demokratie versteckt und eine fundamentalistische Parallelgesellschaft aufbaut.

Was dieser Religion fehlt, ist die Periode der Aufklärung, wie Europa sie durchgemacht hat.

Wenn der Islam es nicht schafft, sich von diesem Fundamentalismus zu trennen, sich der Demokratie, der Freiheit und Selbstbestimmung zu öffnen, dann wird er auf Dauer keine Existenzberechtigung haben.

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Autorfoto
Oliver Konow
Ich bin 51 und beruflich dem Hochgeschwindigkeitsverkehr verfallen. Die Fotografie ist mein Hobby und Reisen meine Leidenschaft. Darüber hinaus interessieren mich Fraktale sowie die Astronomie.

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