Neuer Bahnchef

Veröffentlicht von am 26. April 2009 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Gestern hat der Aufsichtsrat Rüdiger Grube zum neuen Bahnchef ernannt. Ab 1. Mai ist er dann offiziell mein neuer Chef.

Dann wird sich zeigen was er auf'm Kasten hat. Eines hat er ja schon angekündigt, bis zum 1. Juni sollen Ergebnisse zur Datenaffäre vorliegen.

Na dann viel Spaß, Herr Grube!

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Unhöfliches Benehmen

Veröffentlicht von am 22. April 2009 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Der Reisende ist der Bahn heilig, sollte man meinen.

Wenn er aber im vollbesetzten Bordrestaurant stehen muss und zwei Tische von Zugbegleitern in Beschlag genommen werden, die ohne Dienst nach Hause fahren, und nicht die geringste Veranlassung sehen, diese frei zu machen, dann kommt mir offengestanden der Kaffee hoch.

Ich hätte dort fast einen gepfefferten Spruch abgelassen, aber nach knapp zwölf Stunden auf den Beinen, fehlte mir einfach die nötige Kraft.

Ich denke, ich bin nicht der Einzige der dieses Benehmen als Unhöflich empfindet.

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Bock zum Gärtner gemacht

Veröffentlicht von am 7. April 2009 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Das die BRG in Hannover die Bahnsteige reinigen muss kann ich verstehen. Wenn allerdings den Reisenden beim Aussteigen aus dem ICE das Dreckwasser mit dem Hochdruckreiniger um die Ohren geblasen wird, hört bei mir jedes Verständnis auf.

Das man die Reinigung zumindest für die kurze Zeit des Ein- und Ausstiegs hätte unterbrechen können, wäre ein Zeichen der Höflichkeit und des Anstands, zumal für diese Arbeiten die ganze Nacht zur Verfügung steht.

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Agenda Deutsche Bahn

Veröffentlicht von am 1. April 2009 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Wie die Zeit vergeht, letztes Jahr war der Rücktritt Mehdorns hier noch ein Aprilscherz und nun ist er Realität. So schnell kann sich das Blatt wenden.

Hier meine persönliche Hitliste an Aufgaben für den Neuen:

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Mehdorns Tage sind gezählt

Veröffentlicht von am 30. März 2009 in kurzgefasstes | 2 Kommentare

Nachdem ich heute die Nachricht vom Rücktrittsangebot Hartmut Mehdorns hörte, konnte ich mir ein hämisches Grinsen nicht verkneifen.

Mehdorn ist im Begriff sich sozusagen selbst von der Festplatte Deutsche Bahn zu löschen, wobei er meines Erachtens nach immer noch zu viele verwaiste Dateileichen in Form von Vorstandsmitgliedern zurücklässt.

Auch wenn sich die Mitarbeiter des Konzerns und auch die übrige Bevölkerung über dieses längst überfällige Angebot freuen dürften, so wirft es bei mir doch einige Fragen auf.

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Oberleitung in Dortmund gerissen

Veröffentlicht von am 4. März 2009 in kurzgefasstes, verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Schaden an der Wagentür durch den Überschlag

Ein Regionalexpress hat gestern morgen gegen sieben Uhr im Dortmunder Hauptbahnhof eine Oberleitung heruntergerissen. Dadurch kam es zu stundenlanger Verspätung.

Einige Reisende im dichtgedrängten Regionalexpress werden diese Oberleitungsstörung allerdings nicht so schnell vergessen, denn der Überschlag, der unter Spannung stehenden Oberleitung, hat an einer Wagentür sichtbare Spuren hinterlassen.

Ob Fahrgäste dabei zu Schaden kamen weiß ich nicht, sie dürften aber einen riesen Schrecken bekommen haben.

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Datenaffäre der Bahn

Veröffentlicht von am 4. März 2009 in politisches | Keine Kommentare

Der Vorstandsvorsitzende Hartmut Mehdorn hat im Verkehrsausschuss des Bundestages erwartungsgemäß nur wenig Licht ins Dunkel der Datenaffäre gebracht. Er beteuerte erneut, von alledem nichts gewusst zu haben.

Der Verkehrsexperte Winfried Hermann von den Grünen brachte es auf den Punkt:

Falls Mehdorns Aussage der Wahrheit entspreche, sei dieser extrem naiv und extrem verantwortungslos.

Wolfgang Schaupensteiner, Antikorruptionsbeauftragter, war beim Zahnarzt und Josef Bähr, der beurlaubte Leiter der Konzernrevision, hatte Gesundheitsprobleme. Beide nahm an dieser Sitzung nicht teil.

Für mich ist das alles sehr dubios. Seinen Zahnarzttermin hätte Schaupensteiner für diese Angelegenheit ruhig verschieben können. Daran erkenne ich, wie wichtig diesen Herrschaften die Aufklärung ist.

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Babylon und Eichhörnchen

Veröffentlicht von am 11. Februar 2009 in kurzgefasstes | Keine Kommentare

Was haben Babylon und Eichhörnchen gemeinsam?

Es sind Projektnamen durchgeführter Datenanalysen (Screenings). Im Zwischenbericht der Deutschen Bahn finden sich noch eine Menge weiterer origineller Namen.

Gegen Korruption in den eigenen Reihen vorzugehen ist das legitime Recht eines jeden Unternehmens, nicht nur der Bahn, schließlich vergibt sie Aufträge in Milliardenhöhe und Korruption schadet nicht nur dem Unternehmen, sondern auch dem Steuerzahler.

Das sie dabei so entschlossen vorgeht, ehrt sie und sie macht es höchstwahrscheinlich besser, wie andere Unternehmen (Siemens). Dabei sollte sie aber die Verhältnismäßigkeit waren und gezielt auf Verdachtsfälle zugehen.

Die eigenen Mitarbeiter dabei pauschal unter Generalverdacht zu stellen wirkt nicht gerade vertrauensfördernd, sondern kann womöglich zukünftige Korruptionsbekämpfung deutlich erschweren.

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Mehdorns Entschuldigung

Veröffentlicht von am 7. Februar 2009 in kurzgefasstes | 1 Kommentar

Hartmut Mehdorn hat sich für die massenweise Überprüfung bei den Mitarbeitern der Bahn entschuldigt.

Der Vorstand der DB AG bedauert, dass es in der Vergangenheit bei den Mitarbeiterüberprüfungen zu Verstößen gekommen ist und kein Gremium der Arbeitnehmerinteressenvertretung informiert war. Er entschuldigt sich dafür bei seinen Mitarbeitern.

Ob er die Sache ernst meint, wage ich zu bezweifeln. Da spricht mir der Artikel "Falschmeldungen über Mehdorn" von Thomas Boley (wildbits.de) wirklich aus der Seele.

Desweiteren habe der Datenabgleich offenbar dazu gedient, gegen Kritiker des Börsengangs vorzugehen. Das sind definitiv Stasimethoden. Mittlerweile wurden die Ex-Bundesminister Gerhart Baum und Herta Däubler-Gmelin eingeschaltet, um die Datenaffäre der Bahn aufzuklären.

Ich lasse mich mal überraschen, was nächste Woche in dem persönlichen Schreiben Mehdorns an die Mitarbeiter stehen wird.

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Transnet, Bahn und Arbeitsbedingungen

Veröffentlicht von am 30. Januar 2009 in verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Nachdem es eine Weile ruhig um mich geworden ist, melde ich mich wieder zurück. Nicht zuletzt, da mein PC wieder da ist.

Ganz oben auf meiner Liste steht das Thema: Die Tarifverhandlung der Transnet mit der Bahn.

Das die Arbeitsbedingungen, insbesondere die des Zugpersonals mehr als schlecht sind liegt auf der Hand und für dessen Verbesserungen zu streiken ist das legitime Recht der Transnet. Angesichts der momentanen Wirtschaftslage ist die Forderung von 10 Prozent allerdings völlig überzogen. Oder will die Transnet etwa nachholen, was sie letztes Jahr verpasst hat?

Wie dem auch sei, die Dienstschichten sind eher Gesundheitskiller und die Krankenstände sprechen Bände.

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