Notfallkonzept bei witterungsbedingten Ereignissen

Gepostet von am 20. Januar 2018 in verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Es darf inzwischen unzweifelhaft feststehen, dass die Bahn hinsichtlich großer klimatischer Veränderungen vor einer großen Herausforderung steht. Als Beispiel seien die letzten großen Stürme Kyrill, Xavier und Friederike genannt.

Aus diesem Grund ist es unerlässlich für witterungsbedingte Ereignisse ein Notfallkonzept zu entwickeln, welches dennoch einen weitestgehenden reibungslosen und sicheren Betrieb der Bahn gewährleistet.

Das komplette Einstellen des Fernverkehrs (FV) sowie des Regionalverkehrs (RV) sollte nur als allerletzte Option verstanden werden, wenn die Gefahrenlage und Sicherheit für das gesamte Bundesgebiet entsprechend auf Grundlage meteorologischer Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) einzutreten droht.

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Eisenbahnunfall Mannheim

Gepostet von am 7. August 2014 in verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Am Eisenbahnunfall von Mannheim wird deutlich, wie verantwortungsvoll der Job des Lokführers ist und das ihm täglich höchste Konzentration abverlangt wird.

Eine vernünftige Dienstplangestaltung und respektvoller Umgang mit den Mitarbeitern sowie eine angemessene Entlohnung ist daher unumgänglich.

Wer sich das als EVU nicht leisten kann oder will bzw. Lohndumping betreibt, hat im Eisenbahnverkehr nichts zu suchen.

Hier geht es zur Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mannheim.

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Luftwiderstandskraft einer ICE-Doppeleinheit

Gepostet von am 18. Januar 2013 in verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Nachdem ich gestern etwas zum Erlebnis mit der Frontscheibe schrieb, möchte ich heute was zur auftretenden Luftwiderstandskraft an einer ICE-Doppeleinheit der Baureihe 403 schreiben.

Mit dem ICE fahren wir natürlich 300 km/h, was auf der Schnellfahrstrecke Köln – Frankfurt nur konsequent ist und nehmen einen Gegenwind von 10 km/h an.

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Frontscheibe zerstört

Gepostet von am 17. Januar 2013 in verkehrstechnisches | 2 Kommentare

Gestern Abend schlug ein vom entgegenkommenden Zug abfallender Eisbrocken auf die sphärisch gewölbte Frontscheibe des ICE3. Abgesehen vom heftigen Knall und dem Schreck, wurde sowohl die äußere als auch die innere Verbundglasscheibe zerstört.

Um die Aufprallstelle herum wurde Glas im Durchmesser von etwa 10 Zentimetern herausgeschlagen und zahlreiche Glassplitter auf dem Führerstand verteilt.

Mir ist natürlich nichts passiert, denn diese aus Klarglas bestehende 18,4 Millimeter starke Frontscheibe ist schließlich aus Verbundsicherheitsglas und wurde in einem Schießkanal der Schweizer Armee mit Vmax + 200 km/h, also mit 530 km/h, beschossen.

Bei solchen Ereignissen fangen meine Hirnzellen an zu rotieren und ich frage mich, welche Aufprallenergie bzw. Aufprallkraft in diesem Moment frei wurde.

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InnoTrans 2012

Gepostet von am 1. Oktober 2012 in verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Am 20. September war ich auf der Fachmesse InnoTrans, um mich über Neuentwicklungen in der Schienenfahrzeugtechnik zu informieren.

Mir fiel auf, dass neben China auch Indien auf der Messe vertreten war. Diese Länder treten zunehmend in ernsthafte Konkurrenz zu europäischen Fahrzeug- und Ausrüstungsherstellern.

Natürlich waren auch andere nationale und internationale Zulieferer von Ausrüstungsgegenständen für Lokomotiven, Straßenbahnen sowie Personen- und Güterwagen auf der Messe präsent.

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Eurobahn verpasst Anschluss

Gepostet von am 12. Dezember 2009 in verkehrstechnisches | 1 Kommentar

In den kommenden Tagen soll es frostig werden. Zur Zeit ist es auch die Stimmung bei der Eurobahn, denn das EBA hat dem privaten EVU den Start auf der Linie Venlo-Mönchengladbach-Hamm (RE 13) zum morgigen Fahrplanwechsel gehörig verhagelt.

Was war passiert?

Bereits 2006 hat das EBA dem Hersteller der Flirt-Züge anstehende Veränderungen von Normen mitgeteilt. Die ausstehenden Unterlagen beträfen sicherheitsrelevante Bauteile wie Radsätze und Bremsen. Notwendige Versuchsfahrten seien nicht abgeschlossen worden.

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Oberleitung in Dortmund gerissen

Gepostet von am 4. März 2009 in kurzgefasstes, verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Schaden an der Wagentür durch den Überschlag

Ein Regionalexpress hat gestern morgen gegen sieben Uhr im Dortmunder Hauptbahnhof eine Oberleitung heruntergerissen. Dadurch kam es zu stundenlanger Verspätung.

Einige Reisende im dichtgedrängten Regionalexpress werden diese Oberleitungsstörung allerdings nicht so schnell vergessen, denn der Überschlag, der unter Spannung stehenden Oberleitung, hat an einer Wagentür sichtbare Spuren hinterlassen.

Ob Fahrgäste dabei zu Schaden kamen weiß ich nicht, sie dürften aber einen riesen Schrecken bekommen haben.

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Transnet, Bahn und Arbeitsbedingungen

Gepostet von am 30. Januar 2009 in verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Nachdem es eine Weile ruhig um mich geworden ist, melde ich mich wieder zurück. Nicht zuletzt, da mein PC wieder da ist.

Ganz oben auf meiner Liste steht das Thema: Die Tarifverhandlung der Transnet mit der Bahn.

Das die Arbeitsbedingungen, insbesondere die des Zugpersonals mehr als schlecht sind liegt auf der Hand und für dessen Verbesserungen zu streiken ist das legitime Recht der Transnet. Angesichts der momentanen Wirtschaftslage ist die Forderung von 10 Prozent allerdings völlig überzogen. Oder will die Transnet etwa nachholen, was sie letztes Jahr verpasst hat?

Wie dem auch sei, die Dienstschichten sind eher Gesundheitskiller und die Krankenstände sprechen Bände.

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Ein Zug geht stiften

Gepostet von am 10. Dezember 2008 in kurzgefasstes, verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Die Bahn kommt!

Dabei hat das führerlose Fahrzeug die Bahnhöfe von Merseburg nach Querfurt noch vor der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit erreicht. Gratulation! Überpünktlich. Nur ohne Lokführer.

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Die Bahn und ihre Probleme

Gepostet von am 17. Oktober 2008 in verkehrstechnisches | Keine Kommentare

Nachdem an einem ICE-T (ICE mit Neigetechnik) bei einer Überprüfung ein zwei Millimeter großer Riss festgestellt worden war, müssen nun die ICE-Züge auf Anordnung des Eisenbahn-Bundesamtes alle 30.000 bzw. 60.000 Kilometer verschärften Kontrollen unterzogen werden.

Das Eisenbahnbundesamt hatte die DB zunächst zu einer millimetergenauen Überprüfung der Radsatzwellen verpflichtet. Dazu sah sich die DB nach Aussage des Eisenbahn-Bundesamtes nicht in der Lage. Daraufhin habe man eine zweimillimetergenaue Prüfung angeordnet mit der gleichzeitigen Verfügung, die Intervalle zu halbieren.

Auf der Seite des WDR könnt Ihr die vollständige Pressemitteilung zum Beitrag "Überfüllte Züge wegen verschärfter ICE-Kontrollen" nachgelesen.

Da die ICE's aufgrund dieser Untersuchungen nur noch einteilig fahren, herrscht momentan in den Zügen erhebliches Chaos. Ach nein, die Bahn nennt es ja Komforteinschränkungen. Über Pünktlichkeit will ich gar nicht erst reden. Die Fahrgäste dürften jedenfalls begeistert sein.

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