Alleskönner und Besserwisser

Veröffentlicht von am 17. August 2011 in privates | Keine Kommentare

Vor einigen Monaten rief mich ein Kumpel an und fragte mich, ob ich noch Webseiten erstellen würde.

Eigentlich nur meine eigenen, käme aber drauf an. Er solle mir doch mal sein Anliegen schildern. Es ginge um Seiten für einen Verein, die seit Jahren nicht mehr aktualisiert worden sind und dringend überarbeitet werden müssten. Sie solle einfach gestaltet sein und der Aufwand zur Pflege müsse sich in Grenzen halten.

Mir fiel spontan WordPress ein und erklärte meinem Kumpel dessen Vorzüge als CMS. Einfache Menü- und Seitengestaltung, eben das volle Programm und für seine Zwecke ideal geeignet.

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Urlaubsreif

Veröffentlicht von am 20. Juni 2011 in privates | Keine Kommentare

Im Blog ist es ruhig geworden. Dem Einen oder Anderen wird es sicherlich schon aufgefallen sein. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich immer mehr von meinem Arbeitgeber verheizt fühle und meinem Alltag wie eine Maschine runterspule. Arbeiten, Essen, Schlafen, Arbeiten… ach lassen wir das.

Mein einziger Lichtblick ist eine Woche Urlaub, um alte Freunde wiederzutreffen. Aber selbst die Fahrt wird zur Tortour, wenn das Fenster im Abteil des antiquierten DDR-Interregiowagens vor lauter ausgelutschter Schlaffheit ständig aufrutscht und mir den monotonen Klang der Freiheit in die Ohren pfeift. Bitte liebe Deutsche Bahn, erhöre mein Flehen und verschrottet diese Dinger endlich. Sie sind eine Beleidigung eines jeden Reisenden.

Abgesehen davon, dass der Zug zum größten Teil ausreserviert war und mir somit Tisch und Strom versagt blieb, um mit dem MacBook zu arbeiten, verfügte ich Gott sei Dank über eine Alternative: iPhone. Also waren Nachrichten, Timeline und eMails lesen kein Problem. Kein Problem?

Mitnichten, denn ich habe die Rechnung ohne den Wirt bzw. die Telekom gemacht. Deren Netzausbau ist in Deutschland offenbar genauso antiquiert, wie der Interregiowagen in dem ich sitze. Hauptsache die griechische Telefongesellschaft aufkaufen, statt es den Finnen gleichzutun und überall Glasfaser zu legen. Bitte liebe Telekom, erhöre auch Du mein Flehen und investiert endlich in den Netzausbau. Die Nutzer werden es Euch danken.

Wie es aussieht, wird mir das Wetter einen Streich spielen. Es heißt, es gibt kein falsches Wetter, nur die falsche Kleidung. Für diesen Fall habe ich vorgesorgt.

Somit kann ich mich entspannt zurücklehnen, die netzlose Fahrt und die Kieler Woche mit Freunden genießen. Euch allen wünsche ich eine stressfreie Arbeitswoche.

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Geblockt

Veröffentlicht von am 12. Januar 2011 in privates | Keine Kommentare

Schreibblockaden begegnet man am Besten, in dem man schreibt.

So mein bisheriger Erkenntnisgewinn. Grund derartiger Blockaden kann hoher Erwartungsdruck sich selbst gegenüber oder einfach nur Stress sein. Stress hatte ich die letzten Wochen reichlich, wenn man bedenkt, dass ich bei der Firma mit den zwei roten Buchstaben ganz am Anfang des Alphabets arbeite und diese so ihre Probleme mit jährlich wiederkehrenden Witterungserscheinungen hat.

Das einzige was dort momentan klappt, sind die Türen und die auch nur dann, wenn sie nicht eingefroren sind. Aber ich schweife schon wieder in Richtung Bahn ab, über die ich nicht mehr schreiben will.

Und schon bin ich wieder beim Thema Schreiben. Die tollsten Stories bei der Bahn sollte ich mir künftig notieren und anschließend in gedruckter Form veröffentlichen. Damit hätte sich dann das Problem mit der Schreibblockade ganz von selbst gelöst.

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Neuseelandreise – Teil 4

Veröffentlicht von am 6. Dezember 2010 in privates | Keine Kommentare

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Waitomo Caves, die sich etwa 12 Kilometer nordwestlich von Te Kuiti befinden. Zu den Waitomo Caves gehören die Waitomo Glowworm Caves, die Ruakuri Cave sowie die Aranui Cave.

Vor etwa 30 Millionen Jahren befand sich hier ein Meer und aus den Kalkablagerungen der Meerestiere entstand eine etwa 200 Meter dicke Kalkschicht, die durch geologische und vulkanische Aktivität verschoben und gefaltet wurde. Durch Risse sickerte Wasser ein und so bildeten sich im Laufe der Jahrmillionen in der Region Waitomo etwa 300 Tropfsteinhöhlen.

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Neuseelandreise – Teil 3

Veröffentlicht von am 5. Dezember 2010 in privates | Keine Kommentare

Da ich ein Faible für Vulkane habe, stand der Besuch der Vulkaninsel White Island ganz oben auf meiner Liste.

Für den 7-stündigen Trip, der morgens um neun Uhr in Whakatane begann, musste ich zunächst 185 NZ$ pro Person auf den Tisch legen. Das hört sich teuer an, ist aber angesichts der Verpflegung an Bord (Suppe und Lunch), der Führung durch die Crew und der Möglichkeit am Ufer des Vulkans schwimmen zu können völlig gerechtfertigt.

Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich um einen aktiven Vulkan handelt und Ihr den Ausflug auf eigene Gefahr macht. Der Veranstalter schließt jegliche Haftung von vornherein aus, was Ihr auch unterschreiben müsst. Wenn Ihr die Tour dennoch machen wollt, könnt Ihr sie bei White Island Tours buchen.

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Neuseelandreise – Teil 2

Veröffentlicht von am 5. Dezember 2010 in privates | Keine Kommentare

Nächster Höhepunkt meiner Reise war Rotorua. Diese Stadt kann man im wahrsten Sinne des Wortes am unverkennbaren Schwefelgeruch erriechen.

Hier besichtigte ich das Geothermal Valley (Te Whakarewarewa) mit dem Pohutu Geysier und seinen zahlreichen Schlammtümpeln sowie das Meeting House (Rotowhio Marae). Das heiße Wasser des Pohutu Geysier schießt bis zu 30 Metern in die Höhe und fließt kochend an den Sinterterrassen herunter.

Pohutu Geysier

In diesem Thermalgebiet zischt und blubbert es überall und offenbart die vulkanische Aktivität Neuseelands.

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Neuseelandreise – Teil 1

Veröffentlicht von am 4. Dezember 2010 in privates | Keine Kommentare

Kia Ora – Herzlich Willkommen

So wird der Fremde in Aotearoa, dem Land der langen weißen Wolke, begrüßt.

Abgesehen von den Flügen von und nach Neuseeland, die selbst schon Höhepunkte angesichts ihrer Länge waren und über die ich bereits ausführlich berichtete, freute ich mich besonders darauf, meine Schwester endlich wiederzusehen.

Nach der Landung in Auckland brachten wir zunächst die Sachen ins Aarangi Motel. Anschließend machten wir einen ausgedehnten Spaziergang, der uns vom Michael Joseph Savage Memorial entlang der Mission Bay zum Kelly Tarlton's führte.

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Neuseelandreise – Übersichtskarte

Veröffentlicht von am 4. Dezember 2010 in privates | Keine Kommentare

Ich habe mal eine Karte angefertigt, aus der die Höhepunkte meiner Neuseelandreise hervorgehen.

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Abschied von Neuseeland

Veröffentlicht von am 11. November 2010 in privates | Keine Kommentare

Schweren Herzens trete ich nach 24 Tagen Neuseelandaufenthalt meine Heimreise nach Deutschland an. Dabei hatte ich mich gerade an die warmen sonnigen Tage gewöhnt. Wenn man bedenkt das hier erst Frühling ist, so schien die Sonne derart heiß, dass ich mitten im Oktober einen Sonnenbrand bekam.

Die Gelassenheit der Menschen, der Pazifik, White Island, die Glowworm Caves, die süße leckere gelbe Kiwi, "No connection" beim Mobilfunknetz und vieles andere mehr, haben bleibende Eindrücke bei mir hinterlassen.

In den nächsten Tagen schreibe ich einen Bericht über die Highlights meiner Reise. Ihr dürft gespannt sein.

Am meisten wird mir meine Schwester fehlen. Sie nach über sechs Jahren wiederzusehen, war eine Freude, sie wieder verlassen zu müssen, war nicht so toll.

Dank der Langsamkeit der Kiwi's, auf den Straßen sind nur 100 erlaubt, und den plötzlich auftretenden Baustellen auf den Straßen, die sich heute irgendwie alle abgesprochen hatten, sind wir gerade noch rechtzeitig am Flughafen eingetroffen.

Mit einer Boeing 777-200ER ging es zunächst von Auckland nach Vancouver. In knapp 13 Stunden flog ich eine Distanz von 11.421 Kilometer ab.

In der zweite Etappe, die ich im A 340-300 "Wilhelmshaven" zurücklegte, flog ich von Vancouver nach Frankfurt und legte dabei eine Entfernung von ca. 8.100 Kilometern zurück. Die Flugzeit betrug etwa elf Stunden. Auf diesem Weg überflog ich Grönland.

Update: Ich bin gut in Frankfurt angekommen und auf dem Weg nach Hause.

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Flug nach Neuseeland

Veröffentlicht von am 17. Oktober 2010 in privates | Keine Kommentare

Heute ist der Tag, auf den ich mich seit über einem halben Jahr gefreut habe. Es geht nach Neuseeland.

In einem Airbus A 321-200 "Hameln" führte mich der erste Flug meiner Reise zunächst von Frankfurt nach London Heathrow. Mit etwas Verspätung, eine Startbahn war wegen starkem Seitenwind gesperrt, flog der Airbus gut anderthalb Stunden bis London.

Mit an Bord der Maschine war übrigens auch Boris Becker. Nur so nebenbei.

Einen Schrecken bekam ich allerdings beim Einchecken nach Auckland. Seit September benötigt man auch für die Zwischenlandung in Amerika ein Visum. Also schnell am Computerterminal eines beantragt. Dank Internet kein Problem, ansonsten wäre die Reise in London wohl zu Ende gewesen.

Danach war der Check-In nur noch Formsache.

Der mit Abstand anstrengendste Flug war der von London nach Los Angeles. Mit einer Boeing 747-400 flog ich in knapp 11.000 Metern Höhe in Richtung Stadt der Engel. Dabei überflog die Maschine Kanada. Bei diesem Flug legte ich eine Entfernung von 9.035 Kilometern zurück und er dauerte zehneinhalb Stunden.

Nach der Landung in Los Angeles machte ich den amerikanischen Regierungsbehörden ein Gastgeschenk: meine Fingerabdrücke. Hier verbrachte ich etwa eine halbe Stunden im Wartebereich bei Chips und Pepsi, um danach wieder an Bord der Boeing 747 zu gehen.

Der längste Teil des Fluges stand mir aber noch bevor. Mit etwas über 12 Stunden und einer Entfernung von 10.500 Kilometern flog ich jetzt von L.A. nach Auckland.

Update: Ich bin in Auckland gelandet.

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