Die Nacht

Veröffentlicht von am 20. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Bevor der Nacht die Kraft entschwindet
und des Tages Glanz erwacht,
umarmend an sich Sterne bindet,
aufbegehrt mit aller Macht.

Liegt abgelebt in letzten Zügen,
ausgehauchte Lebenszeit,
dem Kreislauf folgend, kann nicht trügen,
der Tag ist da, bringt Helligkeit.

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Der Tag

Veröffentlicht von am 19. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Bevor des Tages Licht erlischt
und die Nacht die Schatten frisst,
hüllt er seine Wolkenfetzen
in ein feuerrotes Kleid.

Er genießt die letzten Stunden,
doch die Nacht kommt unumwunden,
vorbei ist seine Lebenszeit,
die Nacht ist da, bringt Dunkelheit.

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Der Baum

Veröffentlicht von am 17. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Inmitten einer grünen Wiese,
umgeben von gelben Kornfeldern,
steht einsam,
vom Wind gebogen,
dem Wetter trotzend,
ein Baum.

Seine weitausladende Krone
wirft im grellen Licht
der aufgehenden Sonne,
einen dunklen Schatten
in das helle,
mit Tau bedeckte Grün der Wiese.

Das leise, kaum wahrnehmbare Rascheln
der vom Wind berührten Blätter,
scheinen der Wiese eine
Geschichte zu erzählen.

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Joshua

Veröffentlicht von am 15. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Ein tiefer Riss im Herzen,
Ohnmacht überall.
Unendlich große Schmerzen,
endlos tiefer Fall.

Ich hätt' alles dafür gegeben,
ihn schreien zu hören.
Nur eine Sekunde Leben,
die Chance blieb ihm verwehrt.

Unendlich große Schmerzen,
das Leben muss weitergeh'n.
Du bleibst in uns'ren Herzen,
wir werden uns wiederseh'n.

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Frühling

Veröffentlicht von am 13. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Erste Sonnenstrahlen reißen die Erde
aus ihrer weißen Umklammerung.
Dort wo das Schwarz der Erde hervorschaut,
reckt sich das erste Grün dem Licht entgegen.
Hier und da blühen Schneeglöckchen,
Boten des Erwachens.

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Im Buchladen

Veröffentlicht von am 11. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Unsre Blicke kreuzen sich,
die Welt versinkt in Schweigen.
Ein Augenblick nur Du und ich,
so könnt es immer bleiben.

Ein sanftes Lächeln kommt zurück,
ich kann's kaum glauben.
Ich habe heute wirklich Glück,
ich seh Dir in die Augen.

Du nimmst das Buch, lächelst kurz,
dann bist Du schon verschwunden.
Ich genieße noch den Augenblick,
die wundervoll'n Sekunden.

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Mann mit Sense

Veröffentlicht von am 9. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Auf seiner Sense gestützt blickt er sich um,
die Weite des Kornfeldes zu erspähen.

Er greift in seine Hosentasche und
holt einen Schleifstein hervor,
um die Sense zu schärfen.

Das Tagwerk beginnt.

In langen weiten Zügen legt er das Korn.

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Island

Veröffentlicht von am 6. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Ein tiefer Riss in der Erde.
Unter hohem Druck
wird rotglühende Lava
durch die Luft geschleudert.

Glutflüssige Lava wälzt sich
Richtung Meer,
um dort,
wo Feuer und Wasser
sich zischend vereinigen,
in der Tiefe zu versinken.

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Schattenwesen

Veröffentlicht von am 4. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Geboren aus Licht
der aufsteigenden Morgensonne,
Nebel und verkrüppelten Weiden,
nähern sich unheimliche
Schattenwesen
meiner Lok.

Die Kreativität
der Natur
kennt keine Grenzen.

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Stahlwerk

Veröffentlicht von am 2. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Monströses Ungetüm.
Rotbraune Rohre ziehen verschlungen ihre Bahn,
um sich im Stahlgewirr unendlich zu verzweigen.
Mittendrin dampfende Kühltürme
und rauchende Schornsteine.
Es riecht nach ….. ich weiß nicht was.
Vielleicht Schweiß.
Ja, hier schwitzt alles,
die Stahlkocher Wasser
und das Stahlwerk flüssigen Stahl.

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