
Franz Kafka (1883–1924) ist mit seiner dem Expressionismus nahestehenden Prosa keiner literarischen Strömung zuzuordnen. Seine großenteils unvollendet gebliebenen Romane verschließen sich mit ihren vieldeutigen Parabeln einer definitiven, rationalen Interpretation.
Kafkas Werke sind größtenteils postum erschienen und es ist seinem Freund Max Brodt zu verdanken, dass er die letzte Bitte Kafkas, seinen Nachlass ungelesen zu verbrennen, nicht befolgt hat.
Kafkas spezifische Darstellung des in labyrinthischen Lebensverhältnissen gefangenen Menschen wurde zum Synonym für bedrückend-absurde Zustände ("kafkaesk").
Wer mehr Informationen zu Franz Kafka benötigt, dem kann ich die Franz Kafka Homepage empfehlen.
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Oliver Konow •
12:47 •
literarisches •
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Samstag, 27. Februar 2010

Das Bild schockierte die Welt: Dem toten Filmregisseur Theo van Gogh hatte sein Mörder einen Drohbrief an die Brust geheftet, adressiert an Ayaan Hirsi Ali – eigentlich hätte sie sterben sollen. Sie weiß, dass ihr Kampf lebensgefährlich ist, aber sie gibt nicht auf.
Ihr Kampf gilt dem Schicksal der muslimischen Frauen, und sie ruft diese dazu auf, die Fesseln der Tradition abzustreifen, damit endlich sie selbst bestimmen können, wie sie leben wollen.
Die völlige Unfähigkeit des Islam zur Selbstreflexion und Selbstkritik seien das Grundübel der Religion, so Ali. Kritik am Islam ist per definitionem nicht erlaubt. Wie kann man sich denn erdreisten, das Wort Gottes, die offenbarte absolute Wahrheit, zu kritisieren?
Aus diesem Mangel an Selbstkritik folge die wirtschaftlich-intellektuelle- und moralische Rückständigkeit der islamischen Welt.
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Oliver Konow •
14:18 •
literarisches •
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Sonntag, 14. Februar 2010
Sonntag früh.
Stille.
Langsam wird
es hell
und
das erste Licht
des Tages
steigt hinterm
Horizont
hervor.
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Oliver Konow •
18:05 •
lyrische gedichte •
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In blank polierter Rüstung,
zog ein Ritter in das Feld.
Kämpfte mutig bis zum Ende,
spürt den Stahl, der Ritter fällt.
Oliver Konow •
18:35 •
hirngespinste •
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Donnerstag, 28. Januar 2010
Das Licht der Sonne hat gewebt,
den neuen Tag, der sich erhebt.
Sein Glanz erstrahlt mit aller Macht,
bis er verblasst, es kommt die Nacht.
Die Nacht sie frisst des Tages Schein,
es soll für alle dunkel sein.
So ist der Wechsel alle Zeit,
des Menschen ständiges Geleit.
Oliver Konow •
20:15 •
lyrische gedichte •
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