Mann mit Sense

Veröffentlicht von am 9. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Auf seiner Sense gestützt blickt er sich um,
die Weite des Kornfeldes zu erspähen.

Er greift in seine Hosentasche und
holt einen Schleifstein hervor,
um die Sense zu schärfen.

Das Tagwerk beginnt.

In langen weiten Zügen legt er das Korn.

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Island

Veröffentlicht von am 6. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Ein tiefer Riss in der Erde.
Unter hohem Druck
wird rotglühende Lava
durch die Luft geschleudert.

Glutflüssige Lava wälzt sich
Richtung Meer,
um dort,
wo Feuer und Wasser
sich zischend vereinigen,
in der Tiefe zu versinken.

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Schattenwesen

Veröffentlicht von am 4. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Geboren aus Licht
der aufsteigenden Morgensonne,
Nebel und verkrüppelten Weiden,
nähern sich unheimliche
Schattenwesen
meiner Lok.

Die Kreativität
der Natur
kennt keine Grenzen.

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Stahlwerk

Veröffentlicht von am 2. Dezember 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Monströses Ungetüm.
Rotbraune Rohre ziehen verschlungen ihre Bahn,
um sich im Stahlgewirr unendlich zu verzweigen.
Mittendrin dampfende Kühltürme
und rauchende Schornsteine.
Es riecht nach ….. ich weiß nicht was.
Vielleicht Schweiß.
Ja, hier schwitzt alles,
die Stahlkocher Wasser
und das Stahlwerk flüssigen Stahl.

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Ohne Titel

Veröffentlicht von am 30. November 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Ungebunden,
ohne Irgendeinem die Treue zu schwören,
reise ich, wohin der Wind mich trägt.

Horaz

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Automobile Gesellschaft

Veröffentlicht von am 27. November 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Wir fahren hin,
wir fahren her,
rundherum, daß ist nicht schwer.

Wir fahren von A,
wir fahren nach B,
ob bei Sonne, bei Regen oder bei Schnee.

Ganz egal, wir sitzen im Auto
warm und bequem.
Das Fahren macht Spaß,
das Fahren ist schön.

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Wintertag

Veröffentlicht von am 25. November 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Der Schnee schimmert blau in der Sonne
und hier und da
schaut das Schwarz der Erde hervor.

Autospuren im Schnee
schlängeln sich in Richtung Horizont,
um irgendwo hinter einer Biegung zu verschwinden.

Es ist ein kalter, klarer Wintertag.

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Strandspaziergang bei Nacht

Veröffentlicht von am 22. November 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Einsam
und
vom Dunkel
der Nacht gefangen,
liegen die
Fischerboote am Strand.

Menschenleer.

Unaufhaltsam
schlagen die Wellen
an den Strand,
als wollten sie
etwas sagen.

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Liebesbekenntnis

Veröffentlicht von am 20. November 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Ich liebe Deinen zartduftenden Körper,
der von Rosen eingebettet ist.

Ich liebe Deine glänzenden Augen,
sie gleichen zwei funkelnden Sternen in der Nacht.

Ich liebe Deine roten Lippen, verführerisch,
der Mittelpunkt der Welt.

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Allein

Veröffentlicht von am 18. November 2008 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Neue Stadt,
fremde Menschen,

ich bin allein.

 

Vermisse Freunde,
bekannte Gesichter,

ich fühl mich allein.

 

…und dann kreuzen sich unsere Blicke,
ein zartes Lächeln,

bin ich noch allein?

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