Einsamkeit

Veröffentlicht von am 13. Oktober 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Einsamkeit,
aus Wind geboren
durchstreift meine Seele.

Biegt sich
von Glanz gestreichelt,
im Licht der Erhabenheit.

Mantel der Stille
verbirgt die Verletzlichkeit
des Seins
und
schafft Raum für
Sehnsucht.

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Wörter

Veröffentlicht von am 9. Oktober 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Wörter schreiben,
Wörter finden,
Wörter bleiben,
Wörter binden.

Wörter erklären,
Wörter entsetzen,
Wörter belehren,
Wörter verletzen.

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Nacht und Nebel

Veröffentlicht von am 20. August 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Unaufhaltsam
legt sich die Nacht
wie ein Tuch
auf mein Gesicht.

Die Dunkelheit lässt mich
langsam erblinden.

Der feuchte Nebel
der durch die Straßen zieht,
macht die Einsamkeit erträglich.

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Nacht bricht an

Veröffentlicht von am 19. August 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Die Nacht senkt sich
wie ein Schleier
über das Land
und
lässt das Licht ersticken.

Menschen werden
von einem
unsichtbaren
Monster gefressen.

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Ohne Titel (II)

Veröffentlicht von am 4. Juli 2009 in lyrische gedichte | 3 Kommentare

Wenn alle die verbreiteten Lügen glauben und wenn alle Aufzeichnungen gleich lauten, dann geht die Lüge in die Geschichte ein und wird Wahrheit.

George Orwell

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Morgennebel

Veröffentlicht von am 15. Juni 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Fades Morgenlicht wirft
Schatten in den Nebel,
der federleicht
über dem Acker liegt.

Weiße Schwaden,
unaufhaltsam ziehend,
fressen Bäume und Menschen.

Die Welt versinkt
in Undeutlichkeit.

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Endgültig

Veröffentlicht von am 15. Juni 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Seine Augen ausdrucksleer,
lässt sich treiben in der Zeit.
Beachtet keine Menschen mehr,
steht er hier, es ist soweit.

Blickt hinunter auf die Straßen,
wo das Leben hektisch treibt.
Wird sich lächelnd fallen lassen,
Zeit ist um, er ist bereit.

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Zeit

Veröffentlicht von am 3. April 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Wie ein Raubtier
schleicht sie umher,
leise und unaufhaltsam.

Verschlingt das Leben
Stück für Stück.

Obwohl von jedem
totgeschlagen,
arbeitet sie stets
gegen uns.

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Seele

Veröffentlicht von am 20. März 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Bunte Farben der Harmonie
lassen meine Seele schwingen.

Trägt mich Engelsflügeln gleich,
sanft durch die rauhe See der Monotonie.

Der Wind weht leise mir durchs Haar und
verströmt den Duft der Unendlichkeit.

Hüllt sich ein im Licht der Unvollkommenheit und
offenbart dabei ihre Einzigartigkeit.

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Eiseskälte

Veröffentlicht von am 9. Februar 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Trostlosigkeit
legt sich wie ein Tuch
kalt über die Straßen.

Sein eisiger Hauch streift
meine Seele.

Mittendrin kreuzen graue Menschen
meinen Weg.

Ihre Blicke tot, ihre Augen ausdruckslos.

Deine Zärtlichkeit
umhüllt mich wie ein warmer Mantel.

Vergessen die aufkommende Kälte.

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