Veröffentlicht von am 12. Mai 2010 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Die Bahn
der Träume
ist verspätet
und
der kalte Schwall
der Realität
wirbelt mir
durch das
Gesicht.

Aus dem
Tunnel der
Undeutlichkeit
tauchen
zwei strahlende
Scheinwerfer auf.

Mit donnerndem
Getöse
und
quietschenden
Bremsen
kommt
die Bahn
zum halten.

Sie erbricht
gesichtslose
Gestalten,
die mich
mit ihren
leeren Augenhöhlen
ausdruckslos
anstarren.

Die vollbesetzte
Bahn
verlebter Menschen,
rast mit
kreischenden Rädern
in Richtung
Alptraum
davon.

Ich stehe
voller Hoffnung
auf dem
kalten
Bahnsteig
und
warte auf
die Bahn
der Träume.

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