Veröffentlicht von am 15. Juni 2009 in lyrische gedichte | Keine Kommentare

Fades Morgenlicht wirft
Schatten in den Nebel,
der federleicht
über dem Acker liegt.

Weiße Schwaden,
unaufhaltsam ziehend,
fressen Bäume und Menschen.

Die Welt versinkt
in Undeutlichkeit.

Silbrig schimmernde Tautropfen
umarmen Spinnweben
zwischen den Bäumen.

Vergängliche Schönheit.

Die Morgensonne geht auf,
verschwunden all die Melancholie.

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