Veröffentlicht von am 5. Oktober 2008 in lyrische gedichte | 1 Kommentar

Am Himmel treibt ein Herbststurm
schwere, dunkle Regenwolken vor sich her.
Er bläst den Menschen Kälte und Regen
ins Gesicht.

Sie werden hin und her geschüttelt,
kämpfen sich mühsam voran,
wollen ihm trotzen.
Aber es scheint so,
als spiele er mit ihnen.

Er lässt nicht zu, dass sie sich wehren.
Ihre Augen sind leer, ihre Gesichter grau.
Jeder will diesem Sturm entkommen.
Die einzige Farbe kommt von den verfärbten Blättern,
die durch die Luft gewirbelt werden.

Straßen sehen wie bunte Teppiche aus,
die eine mehr rot, die andere mehr braungelb.
Mittendrin Menschen, auf der Flucht vor dem Sturm
und keine Zeit,
sich am herbstlichen Farbenspiel zu erfreuen.

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1 Kommentar

  1. 5. Oktober 2008

    Erinnert mich an das Wetter, das zu Zeit hie rüber Bielefeld hinweg zieht.

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